Sonntag, 23. April 2017

BVB-Busattacke: Von wem ist Sergej W. als Strohmann vorgeschoben?



In der etablierten Medienpropaganda ist immer alles ganz einfach: Der versuchte Sprengstoff-Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB konnte nur auf das Konto von ISIS gehen. Islamisten mal wieder. Oder das, was uns die Medien dafür vorgaukeln. Wohlwissend, aber verschweigend, dass der IS (oder ISIS) ein Produkt aus dem Hause CIA und Mossad ist. Es wurde auch schnell ein vermeintlicher Islamist als Tatverdächtiger festgenommen, ohne Belege, ohne irgendwas. Vermutlich nur für die Medien. Doch die Konkurrenz schien groß: Weitere Gruppen rissen sich vorgeblich darum, sich als Täter „bekennen“ zu dürfen. Es tauchten „Bekennerschreiben“ von links und rechts auf. Zumindest sollte es so aussehen. Ein gefundenes Fressen für die Medien: Solange alles unklar ist, darf jeder verdächtigt werden, der als politisch mißliebig gilt. Das ist der Staatsauftrag, den die Journaille stets gerne und unterwürfig erfüllt.

Wem nutzt ein "sinnloser Anschlag"?


Doch dann platzte ein „Bekenntnis“ nach dem anderen als Fälschung und plötzlich stand ein Russe unter Verdacht: Ein gewisser Sergej W. aus Freudenberg im Schwarzwald. Mit seinen Eltern nach Deutschland eingewandert und als ganz gewöhnlicher Elektriker beschäftigt. Sofort lösten die Medien den Fall ganz kurz und schmerzlos: Der Russe war es, die Habgier sei sein Motiv, er hätte den Einbruch der BVB-Aktie provozieren und mit Börsenspekulation daraus Gewinn erzielen wollen. Ein „Einzeltäter“ sei er, ohne jede Hintermänner, und gestanden hätte er auch bereits, so war es am Freitag u.a. im LOCUS zu lesen.

Stimmt nur eben nicht. Der Tatverdächtige hatte bis gestern zumindest noch überhaupt gar nichts „gestanden“, sondern sich komplett in Schweigen gehüllt, wie das BKA via Twitter die falschen Medienberichte korrigierte. Auch sein angebliches Motiv und die Tatausführung werfen Fragen auf, die so gar nicht in das einfache Schema der offiziellen Medienberichterstattung passen wollen. War der Tatverdächtige wirklich so naiv, zu glauben, dass ein Sprengstoff-Anschlag auf den Bus eines so beliebten Fußballvereins wirklich dessen Aktie zu Fall bringen könnte? Das erscheint wenig plausibel, denn auch ein noch so einfach gestrickter Mensch kann sich denken, dass ein Fußballverein – auch wenn er börsennotiert ist – nicht mit einem normalen Unternehmen zu vergleichen ist.

Anders als beispielsweise eine Airline, deren Aktien nach mehreren Abstürzen ganz sicher mangels Vertrauen in die Flugsicherheit fallen würden, wäre es bei einem beliebten großen Fußballverein genau anders herum. Der Aktienwert eines Vereins wie Borussia Dortmund, Bayern München o.ä. ermisst sich vor allem an der Sympathie und Unterstützung seiner Anhänger. Gerade durch einen solchen Anschlag aber wäre die Sympathie und Solidarität mit dem Verein noch viel stärker als zuvor, was den Aktienkurs nicht fallen, sondern eher noch steigen ließe. Das ist ein ganz einfacher Zusammenhang, den jeder normale Mensch leicht verstehen kann, auch ein russischer Elektriker. Insofern erscheint es seltsam, dass der Tatverdächtige angeblich dieses Motiv gehabt haben soll, welches ihm selber auch ohne großes Nachdenken von vornherein als sinnlos hätte erscheinen müssen.

Weiterhin hätte dem Täter auch ohne großes Nachdenken klar sein müssen, dass der Spekulationsdeal an der Börse nicht unbemerkt bleiben kann und die Auszahlung des erhofften Geldes stark gefährdet wäre. Ein Finanzexperte dazu in der „Krone“ vom 22.04.2017:


"Doch wie ein Finanz- Experte nun erklärt, hätte Sergej W. das erhoffte Geld wohl nie zu Gesicht bekommen. Stefan Müller, der Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Wertpapieranalyse, behauptet gegenüber der "WAZ": Die Banken hätten Sergej W. die Auszahlung des Gewinns höchstwahrscheinlich verweigert. "Sie hätten innerhalb der zwei Tage, die er hätte warten müssen, bis das Geld auf seinem Konto ist, wahrscheinlich das Geld gesperrt, oder die Ermittlungsbehörden hätten zugegriffen", so Müller im Gespräch mit der Zeitung. Der Anschlag und die Spekulationen am Aktienmarkt seien somit "aus handelstechnischen Hintergründen komplett sinnlos gewesen", so der Finanz- Experte."


Angeblich soll Sergej W. seinen Spekulationsdeal über eine deutsche Bank, nämlich die cominvest getätigt haben. Für kriminelle Machenschaften wäre das nun wirklich ein mehr als schlecht gewählter und höchst transparenter Weg, den ein wirklicher Krimineller so sicher nicht durchführen würde. Warum wurde bislang eigentlich nicht in Erwägung gezogen, dass Sergej W. ganz schlicht und einfach auf eine sportliche Niederlage des BVB im Heimspiel gegen Monaco hoffte und nur deshalb auf einen Fall der BVB-Aktie setzte?

Möglicherweise hat Sergej W. auch nicht alleine auf eine sportliche Niederlage des BVB spekuliert, sondern als Strohmann für irgendwelche osteuropäischen Wettmafia-Kreise fungiert. Dann würde zwar das behauptete Motiv von der „Habgier“ des Russen stimmen, jedoch immer noch nicht zum verübten Sprengstoff-Anschlag passen und außerdem auch die Einzeltäterthese widerlegen.

Auf diese These scheint die Medienberichterstattung aber im Großen und Ganzen festgefahren zu sein. Da bislang nichts anderes bekannt ist, wird einfach behauptet, dass der Tatverdächtige ganz sicher nur ein „Einzeltäter“ sei. Eine gewagte Behauptung angesichts der Tatsache, dass bislang noch überhaupt nichts ausermittelt ist und die Hintergründe nach wie vor völlig im Dunklen liegen. Vielleicht will man es auch lieber gar nicht so genau wissen, denn einen neuerlichen Wettskandal im bundesdeutschen Profifußball können sich die Verantwortlichen in Sport und Politik überhaupt nicht leisten. Dann lieber einen einfachen Sündenbock suchen, die Ermittlungen einstellen und den Mantel des Schweigens über mögliche Hintergründe legen?

Der Tatverdächtige ist aber bei genauerer Betrachtung alles andere als ein einfacher Sündenbock, denn die Ermittler stehen bislang mit leeren Händen da. Sein Motiv ist nur vermutet, es passt nicht zwingend zum Anschlag und der Russe selbst passt auch nicht als alleiniger Täter. Alleine kann er kaum an den Sprengstoff gelangt sein und diesen auch nicht in solcher Form verwendet haben. Er muss mindestens die Hilfe von Profis gehabt haben – und solche Profis sind eher dünn gesät. Abgesehen von der Organisierten Kriminalität finden wir solche Profis vor allem in geheimdienstlichen und staatlichen Sicherheitskreisen. Interessant ist dabei der Hinweis, dass der verwendete Sprengstoff offenbar aus Beständen der Bundeswehr stammen soll. Der Sprengstoff könnte also direkt vom Staat gekommen sein.

Auf Sprengstoff aus Bundeswehr-Beständen hat nicht jeder so einfach Zugriff. Den einfachsten und unkontrollierbarsten Zugriff haben aber vor allem geheimdienstliche und andere staatsdienstliche Kreise. Dass sie davon auch Gebrauch machen, um z.B. vermeintliche „Terroranschläge“ zu inszenieren, zeigte in der Vergangenheit u.a. der Staatsterror beim „Celler Loch“. Auch Sprengstoff-Depots, die im Zusammenhang mit den NATO-Geheimgruppen („Gladio“) aufgefallen waren, zeugen davon, dass staatliche Dienste bei einer geheimen Bewaffnung konstruierter „Terror-Gruppen“ mitwirken.

Unter Berücksichtigung aller bislang bekannten Dinge wirkt der Russe Sergej W. irgendwie als vorgeschoben. Ob mit seinem Wissen – also als Strohmann – oder ohne sein Wissen, einfach weil es sich anbot, ist noch die Frage. Kriminelle Kreise würden einen solchen Anschlag wohl nur bei sehr guter Aussicht auf Erfolg begehen. Diese Aussicht bestand von vornherein nicht, weil das Motiv eines Börseneinbruchs von vorherein erkennbar hirnrissig war und weil die Auszahlung des Spekulationsgewinnes zumindest sehr fraglich war. Für so viele Unsicherheiten riskieren kriminelle Profis keinen Anschlag, den sie dann auch noch handwerklich auffallend erfolglos ausführen.

Einerseits ein geübtes Hantieren mit Sprengstoff – andererseits eine auffallend erfolglose Ausführung. Das erweckt den Eindruck, als sollte es am Ende nur „Angst und Schrecken“ geben, aber keine Katastrophe mit Toten. Wäre es denn für jemanden, der wirklich einen erfolgreichen Anschlag hätte verüben wollen, nicht viel leichter gewesen, den Sprengstoff direkt am Bus zu deponieren? Es gibt doch viele, bekannte Örtlichkeiten, wo unbemerkter Zugriff auf einen Mannschaftsbus besteht. Warum also der sehr viel größere und unsicherere Aufwand mit den Sprengsätzen am Rande der Strecke?

Alles in allem liegt das stärkste und plausibelste Motiv am ehesten im politischen Bereich. Fußballfans lassen sich besonders gut instrumentalisieren, wenn ihr Lieblingsverein Ziel von vermeintlichen Terroranschlägen wird. Wie wir an der Medienberichterstattung sehen, hat der Anschlag die gewünschte propagandistische Wirkung zweifellos erzielt. Nur dass es diesmal kein böser Islamist, sondern ein böser Russe gewesen sein soll. Das passt bestens in die anti-russische Kampagne, die westliche Massenmedien im Auftrag ihrer transatlantischen Machteliten seit Monaten führen. Die kriminalistische Schlüsselfrage „Wem nutzt es?“ kann in dieser Hinsicht ganz eindeutig beantwortet werden.

Mittwoch, 12. April 2017

Stockholm: Ein unpolitischer Säufer als Profi-Terrorist und Dortmund als weiteres Ablenkmanöver?



Wenn etwas schief geht, will es bekanntlich keiner gewesen sein. Wenn eine Ladung Sprengstoff hochgeht, ist das ganz anders. Da werden sofort „Geständnisse“ abgelegt oder „Bekennerschreiben“ veröffentlicht. In Dortmund streiten sich angeblich schon mindestens zwei verschiedene Strömungen darum, wer denn nun gestern Abend vor dem Viertelfinalspiel der Champions League Dortmund – Monaco die Sprengsätze hinter irgendwelchen Büschen zündete, just als der Mannschaftsbus des BVB dort vorbeifuhr. Und in Stockholm zeigte sich ein festgenommener „Usbeke“ sofort der LKW-Todesfahrt vom letzten Freitag geständig, obwohl er als Täter kaum geeignet scheint und im Zweifelsfall die Aufklärung eher behindert als voranbringt.

"Horror und Angst" im Volk - das haben die Herrschenden gern

Möglicherweise ist Dortmund als ein neues Ablenkungsmanöver zu werten, das zum einen „Horror und Angst“ (t-online, 11.04.17) ob der jüngsten Anschläge in westlichen Großstädten verstärken soll, gleichzeitig aber auch das Interesse der Öffentlichkeit an zurückliegenden Anschlägen in Stockholm oder St. Petersburg automatisch verringert.

Keine Razzien bei linksunten.indymedia?

Die bislang als „Bekennerschreiben“ aufgetauchten Papierfetzen eignen sich wohl eher als Klopapier, denn als Beweis für eine Täterschaft in Dortmund. Dennoch müßte den Betreibern des linksextremistischen Internetportals „linksunten.indymedia“ jetzt eigentlich eine Welle von Polizeirazzien bevorstehen, alleine schon um festzustellen, ob eine Rückverfolgung desjenigen möglich wäre, der das fragwürdige „Bekenntnis“ gepostet hat. Aber da solche kriminellen Antifa-Strukturen fester Bestandteil des politischen Establishments sind, wird Justizminister Maas sicher nichts dergleichen tun, sondern sich weiter auf das Twittern hohler Phrasen beschränken. Auf jeden Fall war es in Dortmund ziemlich professionelle Maas, äh Maßarbeit, die Kracher genau zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Strecke hochgehen zu lassen. Das war keine Spontanaktion irgendwelcher Amateure.

Widersprüche um den „Usbeken“ in Stockholm

Sehr viel interessanter sind die Widersprüche um den festgenommenen „Usbeken“ namens „Rakhman Akilov“. In den BRD-Medien wird er „Rachmat Akilow“ genannt, was eine ganz andere Schreibweise ist und eine ganz andere Person meinen könnte. Aber mit der journalistischen Genauigkeit ist es eben nicht mehr weit her bei den „Qualitätsmedien“. Vielleicht soll so auch eine gründlichere Recherche interessierter Bürger erschwert werden, denn die andere, vermutlich richtige Schreibweise erfährt nur, wer gezielt ausländische Presse (siehe „Aftonbladet“) studiert.

Wie heißt er denn nun, der Mann, der kaum erkennbar ist?

In hiesigen „Qualitätsmedien“ hieß es gestern, der „Usbeke“ hätte nach seiner Festnahme „sofort gestanden“. Die Festnahme war allerdings am Freitag und bis Montag schienen weder Polizei noch Journalisten etwas von einem „Geständnis“ zu wissen. Das vermeintliche „Geständnis“ wirkte auch nicht wirklich echt, denn dafür sind die Widersprüche eigentlich zu groß. Epochtimes schrieb gestern dazu:

"Bekannte und Kollegen wissen nur wenig über den vierfachen Familienvater und Bauarbeiter zu berichten: Demnach war er „wenig religiös“, „trank und feierte“, war aber ansonsten eher „zugeknöpft“."

Auch seine Beweggründe für seinen Aufenthalt in Schweden hören sich wenig militant, politisch oder gar terroristisch an:

"Er kam demnach als illegaler Gastarbeiter aus Usbekistan nach Schweden, wo er vorwiegend auf Baustellen arbeitete. „Er kam für die Arbeit nach Schweden, um seiner Familie Geld nach Hause zu schicken“, sagte eine Bekannte dem „Aftonbladet“."

Ein einfacher Bauarbeiter, der seine Familie ernähren möchte, als professioneller IS-Attentäter? Kaum zu glauben. Wenn überhaupt, dann nur in Form einer Erpressung oder anderweitiger geheimdienstlichen Einflußnahme denkbar. Denn erpressbar war der Mann durchaus: Sein Asylstatus war gefährdet, weil er durch seinen Alkoholkonsum seinen Job auf der Baustelle verloren hatte. Ihm drohte wohl die Ausweisung, da läßt sich ein labiler Charakter durchaus gegen falsche Versprechen zu irgendwelchen Taten erpressen. Bekannt für solche Erpressungsmethoden sind definitiv Geheimdienste. Und beim schwedischen Geheimdienst war der Mann ja angeblich schon länger bekannt – allerdings nur wegen kleinerer Betrügereien, nicht wegen politischer Delikte.

Die Tatsache, daß der Mann politisch bislang nicht in Erscheinung trat, spricht im Falle seiner Tatbeteiligung für eine Erpressung. Hatten Geheimdienste dem Mann vielleicht ein Bleiberecht, einen neuen Job o.ä. versprochen, falls er bei der Sache mitspielt? In der Vergangenheit wurden uns bereits mehrfach Personen als „Täter“ solcher Anschläge präsentiert, die bis dahin nie politisch, sondern ausschließlich kriminell aufgefallen waren. Kriminelle sind sehr leicht erpreßbar. Der „Usbeke“ bot offenbar mehrere Ansatzpunkte, nur politisch oder religiös war er bislang offenbar gar nicht interessiert. Zumindest hat sein Umfeld, privat wie beruflich, nie etwas dergleichen bemerkt. Eine Bekannte, die an seiner Wohnadresse angetroffen wurde, sagte der Presse, daß der Mann auf sie nie wie ein religiöser Fanatiker gewirkt habe:

"Er sprach nie über Politik oder Religion. Was ich so mitbekam, betete er auch nicht fünf Mal am Tag.“

Wer wohl in Wahrheit "zufrieden" mit solchen Anschlägen ist...

Medienmeldungen zufolge soll der „geständige Usbeke“ jedoch „zufrieden mit seiner Tat“ sein. Er hätte „die Ungläubigen niedergemäht", behaupten die schwedischen Gazetten Aftonbladet und Express zu wissen. Auch diese Aussage ergibt keine Sinn, denn wenn jemand zu einem x-beliebigen Zeitpunkt in eine x-beliebige Menschenmenge rast, kann er gar nicht wissen, ob und wie viele "Ungläubige" sich darunter befinden. Es könnten sich angesichts des hohen Ausländeranteils in Großstädten wie Stockholm, Berlin oder Paris auch sehr viele muslimische Menschen darunter befinden - das wäre für einen ernsthaften Attentäter gar nicht kalkulierbar und für einen muslimischen Täter sogar eine Todsünde.

Wer wirklich mit der Tat zufrieden sein dürfte…

„Zufrieden mit der Tat“ dürften daher wohl ganz andere Kreise sein. Zum Beispiel Sicherheitskreise und Geheimdienste wie CIA und Mossad, die ein starkes Interesse daran haben, die Bevölkerungen auch in westeuropäischen Ländern in „Horror und Angst“ zu versetzen, indem sie das islamische Schreckgespenst in Form von blutigen Anschlägen immer wieder an die Wand malen. Tatsächlich profitieren von solchen Anschlägen die wirklichen Islamisten (also muslimische Gläubige) am allerwenigsten. Vielmehr sind solche Attentate, die Islamisten in die Schuhe geschoben werden, ganz im Sinne der israelischen Expansionspolitik in Nahost, denn sie helfen Israel dabei, die arabisch-muslimische Welt gründlich in Verruf zu bringen, zu spalten und zu vernichten. Darum haben CIA, MI5 und Mossad auch gemeinsam den „IS“ auf den Weg gebracht, finanziert und bewaffnet. Der „IS“ ist juristisch nie zu fassen, kann aber jederzeit kontrolliert und notfalls aufgelöst werden, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Bis dahin fungiert die Geheimdiensttruppe als scheinbarer terroristischer Arm der arabischen Welt – wie einst die RAF, die in Wahrheit nicht den Staat, sondern die außerparlamentarische linke Opposition bekämpfte.

Laut Medienberichten soll der „Usbeke“ einen Facebook-Account gehabt haben, auf dem er Sympathien für den „IS“ und vermeintliche „islamistische“ Anschläge wie in Boston bekundet haben soll. Mal abgesehen davon, daß auch beim Anschlag auf den Boston-Marathon Verbindungen zu CIA und höchsten US-Machtkreisen belegbar sind, läßt sich der Wahrheitsgehalt dieser Behauptungen nicht mehr nachvollziehen. Es ist schon sehr interessant, wie schnell Facebook auf einmal Konten löschen kann, wenn es darum geht, aufschlußreiche Spuren zu verwischen, die auch für die Allgemeinheit längerfristig einsehbar bleiben sollten. Vielleicht waren diese Spuren aber auch gar nicht so aufschlußreich wie behauptet und jeder halbwegs erfahrene Facebook-Nutzer hätte sofort gemerkt, daß es sich bei „Akilovs“ Account um einen Fake handelt, wie wir es z.B. schon beim Abschuß des Fluges MH17 erlebten, wo mit gefakten Facebook-Accounts die offizielle Version der Ermittlungsbehörden unterstützt werden sollte. (Buchempfehlung: „Die MH17 Falle“, Wolfgang Eggert)

Einzeltäterthese wie beim Oktoberfest-Anschlag?

Das überraschende „Geständnis“ des „Usbeken“ macht nur Sinn, wenn er damit die wirklichen Drahtzieher schützen soll. Das wäre dann die beliebte Einzeltäterthese, die wir schon vom Oktoberfest-Anschlag kennen und die auch dort schon nicht stimmen konnte, aber die Aufdeckung der wirklichen Drahtzieher (Stichwort Gladio) verhinderte. Der „geständige Usbeke“ hingegen wirkt eher wie im falschen Film, denn ein alkoholkranker Säufer, der den halben Tag betrunken im Bette liegt, kommt für eine professionelle Tatausführung kaum in Frage. Vielleicht haben sie ihn auf den Beifahrersitz geschnallt, aber sterben wollte der Mann – im Gegensatz zu überzeugten Fanatikern – offenbar nicht.

Eigentlich spricht alles dafür, dass die Tat auch vom zeitlichen Faktor her Teil einer größeren Planung gewesen sein dürfte, die ein einfacher „usbekischer“ Bauarbeiter, der bloß feiern und sich betrinken will, unmöglich leisten kann. Ob auf sein „Geständnis“ am Ende wirklich Verlaß ist? Oder erreicht uns bald die Nachricht, daß der Mann sich in seiner Zelle erhängt hat?

Montag, 10. April 2017

St. Petersburg und Stockholm: Ablenkungsterror für US-Militärschlag in Syrien?



In den letzten Tagen überschlugen sich die kriegerischen Ereignisse, die uns von den etablierten Medien entsprechend knallig serviert wurden: Am Montag, dem 03. April kam es nach bisherigen Erkenntnissen zu einer Sprengstoffexplosion zwischen zwei U-Bahnstationen in St. Petersburg, die die U-Bahn in Mitleidenschaft zogen und neun Tote sowie 39 Verletzte forderten. Nur wenige Tage später, am Nachmittag des 07. April, kam es in der Stockholmer Innenstadt zu einem sog. „LKW-Anschlag“, bei dem ein vorher entwendeter LKW in eine Menschenmenge raste und schließlich in einem Kaufhaus endete. 

US-Kriegspropaganda in der BILD-Zeitung vom Wochenende

Dazwischen, sozusagen eingebettet zwischen St. Petersburg und Stockholm, geschah sich allerdings noch etwas ganz anderes: Ein US-Militärschlag gegen Syrien. US-Präsident Trump durfte seinen ersten richtigen Krieg nach der Amtsübernahme führen. Unter dem Vorwand eines angeblichen „Giftgasangriffes“ der Assad-Truppen in Chan Scheichun führte das US-Militär einen Luftangriff gegen Syrien in der Nacht zum Freitag durch. Doch bevor sich die Öffentlichkeit überhaupt großartig damit beschäftigen konnte, sorgte ein LKW in Stockholm bereits für die willkommene Ablenkung vom Kriegsschauplatz in Nahost.

Terror und Krieg wohin wir schauen. Bei so viel Alarm in so wenigen Tagen vergeht einem im wahrsten Sinne des Wortes Hören und Sehen. Und das soll es auch – denn so bleiben uns nur noch die groben Schlagzeilen in Erinnerung und natürlich die politische Botschaft, die von den US-gelenkten Massenmedien hierzulande anläßlich solcher Ereignisse gezielt transportiert werden. In solchen Situationen verstärkt sich auf einmal alles das, was die Massenmedien schon seit langem unterschwellig propagieren: Böse Russen, böser Assad, böse Islamisten. Und die Guten sind natürlich wieder einmal unsere Freunde aus dem Westen, vor allem aus den USA.

Westliche Medien – z.B. auch die ARD-Tagesschau von gestern Abend – bezeichnen den US-Angriff auf Syrien als „überraschend“, dabei ist es längst ein offenes Geheimnis, daß die Kriegspläne gegen Syrien, Iran etc. schon in den 1990er Jahren, also auch schon vor dem 11. September 2001, geschmiedet wurden. Der Zeitpunkt zwischen zwei Terroranschlägen in Europa, davon einer ausgerechnet bei den neuen alten „Feinden“ aus Rußland, ist allerdings auffallend günstig. So günstig, daß schon der Frage nachgegangen werden sollte, ob da dem Zufall ein wenig nachgeholfen wurde. Schon bei zurückliegenden „Terror-Anschlägen“ wie z.B. Paris, London oder New York konnten kritische Journalisten mit einer Vielzahl von Fakten belegen, daß so ziemlich alles gegen Islamisten als Drahtzieher spricht und westliche Geheimdienste und Sicherheitsbehörden in die Operationen verwickelt sein mußten.

Plötzlich ist kein schlechtes Wort mehr über den neuen US-Präsidenten Trump in den Medien zu lesen. Buchstäblich mit einem (Militär-) Schlage hört das ganze inszenierte Anti-Trump-Theater der transatlantischen Journaille auf. Die USA sind die Guten. Trump hat getan, wofür er von den Machteliten ins Amt gehievt wurde, auch wenn er seinen Wählern versprochen hatte, keinen Krieg gegen Syrien führen zu wollen. Zumindest keinen offenen, hätte man ergänzen müssen, denn verdeckt operieren die USA zusammen mit Großbritannien schon seit Jahren auf syrischem Boden, um die Assad-Regierung mit einem Rebellen-Staatsstreich zu entmachten.

Die Rebellen  wagen nur deshalb den Aufstand, weil die USA und Großbritannien sie ganz gezielt aufgebaut, in ihren Camps ausgebildet, finanziert und bewaffnet haben. Sie rekrutierten dabei vorwiegend ehemalige Al Kaida Kämpfer, arbeiten also mit jenen Kräften zusammen, die sie im „Krieg gegen den Terror“ eigentlich zu bekämpfen vorgeben. Nichts davon stimmt. CIA und Al Kaida / Al Nusra ziehen gemeinsam an einem Strang, um Assad zu entmachten, so wie sie zuvor schon Saddam Hussein und Mubarak entmachteten. Die transatlantische Medien-Kamarilla weiß das und verschweigt es insbesondere hier in Deutschland dennoch beharrlich.

Militärschläge der USA beruhen in der Regel auf Vorwänden, die entweder von ihnen selbst inszeniert oder schlicht erfunden wurden. Meist beides zusammen. Den Bombenterror von Freitagfrüh rechtfertigen die USA mit einem angeblichen „Giftgasangriff“ der Assad-Truppen. Die US-hörigen Massenmedien verbreiteten die Lüge von Assads Schuld an diesem „Giftgasangriff“ bereits seit Tagen und es war klar, daß dies der Vorbereitung einer vermeintlichen „Reaktion“ diente. Dabei hätten die Assad-Truppen überhaupt keinen Giftgasangriff verüben können, da sie schon seit langem nicht mehr im Besitz von Chemiewaffen sind. Das hatte nach der Entwaffnung auch die dafür zuständige UN-Organisation bestätigt. 

Das Giftgas kam von den Rebellen, nicht von Assad


Tatsächlich hatte das russische Verteidigungsministerium Anfang April einen Giftgas-Vorfall in Chan Scheichun bestätigt, doch dabei handelte es sich um ein Nervengas, welches aus einer Chemiewaffenfabrik der US-gelenkten Rebellen ausgetreten war, die solches Nervengas zuvor auch schon in Aleppo eingesetzt hatten. Es war also gerade kein „Angriff“ von Assad-Truppen, sondern ging eindeutig auf das Konto der Assad-Gegner.

Daß der vorgebliche „Giftgasangriff“ von Assad-Truppen nicht der Grund für den US-Luftangriff gewesen sein konnte, lag aber ohnehin auf der Hand, denn eine solche Reaktion wäre binnen so weniger Tage überhaupt nicht ausführbar gewesen. Ein Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums bemerkte ganz richtig: „Zur Vorbereitung eines solchen Schlags ist ein großer Komplex an Maßnahmen zur Ermittlung, Planung, Vorbereitung der Luftwaffeneinsätze und das Versetzen der Raketen in den Zustand der Kampfbereitschaft nötig". Auf gut deutsch: Der Plan, zu einem gewünschten Zeitpunkt ganz offen in den Krieg gegen Assad einzutreten, lag bei den Amis schon eine Weile in der Schublade und bedurfte nur noch eines „Auslösers“, um zur Ausführung zu kommen. Da sich die Niederlage der US-finanzierten Aufständischen seit Monaten abzeichnet, war es nur noch eine Frage von sehr kurzer Zeit, bis es soweit war.

Währenddessen blickt die Welt nach Stockholm, wo kurz nach Beginn des US-Krieges gegen Syrien das neueste „Erfolgsmodell“ geheimer Terrorplaner aufgeführt wurde. LKW-Todesfahrten scheinen langsam in Mode zu kommen, da es eine simple Sache mit wenig Aufwand ist. Das Strickmuster ähnelt jedoch anderen angeblichen „Terroranschlägen“: Die vermeintlichen Täter sind schnell ausgemacht, weil sie dummerweise entweder ihre Ausweispapiere hinterlassen oder wie in Stockholm eine blutige DNA-Spur. Die vermeintlichen Täter sind den Geheimdiensten auch stets schon im Vorfeld bekannt gewesen. Die Ermittlungen enden meist abrupt mit dem Tod der vermeintlichen Täter, zu Gerichtsverfahren kommt es quasi nie.

Auffallend sind die Widersprüche, in die sich Polizei und Geheimdienste verwickeln. Auch in Stockholm schwanken die Behörden mit ihren Vermutungen über den von ihnen festgenommenen „39-jährigen Usbeken“. Zum einen heißt es, daß man „keinerlei Verbindungen zu extremistischen Milieus“ bestätigen könne. Zum anderen sei der Mann jedoch ein angeblicher Sympathisant des ominösen „IS“. Dies beißt sich aber wiederum mit der Aussage des Reichspolizeichefs, dem das Tatmotiv noch völlig unklar sei, weil man „die Absichten“ des Festgenommenen „noch nicht kenne“. Ein weiterer Widerspruch: Obwohl der „Usbeke“ dem schwedischen Geheimdienst offenbar bekannt war, galt er auf einmal als „untergetauchter“ Asylbewerber, dem die Abschiebung drohe. Wer jedoch bei Geheimdiensten auf der Liste steht, der kann nicht einfach „untertauchen“, das ist eine typische Falsche-Fährte-Behauptung.

nichtssagende Fotos ohne Wert...
...die Behörden kennen die Täter trotzdem immer

Letztlich führen die Ermittlungen offenbar immer dorthin, wo sie nach dem Drehbuch der Anschlagsplaner hinführen sollen. Zu offenkundig sind die Spuren, die eher wie bewußt gelegt, als zufällig entstanden wirken. Das dürfte auch für den in St. Petersburg festgenommenen „Kirgisen“ gelten, der seit vier Jahren die russische Staatsangehörigkeit hat und nun ins Visier der Terrorfahnder geriet. Mißtrauisch sollten einen machen, wenn enge Angehörige wie die Eltern aus allen Wolken fallen, weil sie sich einfach nicht vorstellen konnten, daß ihr Sohn eine solche Tat verübt. Schon bei Charlie Hebdo in Paris oder bei den U-Bahn-Anschlägen in London waren solche Widersprüche zwischen dem bis dahin unscheinbaren bürgerlichen Leben und dem plötzlichen militanten Aktionismus der vermeintlichen Täter aufgefallen, die einfach nicht in Einklang zu bringen sind.

In den transatlantischen Massenmedien wird der US-Bombenterror gegen Syrien glorifiziert, wie das Beispiel BILD-Zeitung vom 09.04.2017 deutlich macht. Dort wird eine US-Commanderin mit der Schlagzeile „DAS ist die Frau, die auf Assads Giftgas-Flieger feuerte“ zur Heldin erkoren. Die „Giftgas-Flieger“ hat sich die Presse ausgedacht, denn Assads Truppen haben wie gesagt kein Giftgas mehr. Ohnehin fungiert die BILD-Zeitung in besonders rabulistischer Weise als mediales Propagandaorgan des Pentagons, wenn es darum geht, gegen die Assad-Regierung zu hetzen. Das ist kein Wunder, denn BILD ist auch ein extremistischer Verfechter jüdisch-israelischer Interessen und Israel mit seinem Mossad ist die wahre treibende Kraft hinter der seit langem geplanten Beseitigungskampagne gegen Assad.

CIA-Blatt BILD glorifziert den rechtsbrecherischen US-Angriff

Für Israel gelten grundsätzlich alle arabischen Staaten als Bedrohung seiner Großmachtträume, denn Israel verfolgt seit langem den Plan eines „Groß-Israels“ und will dazu alles arabische Land zwischen Nil und Euphrat in seine Gewalt bringen. Wer sich dem nicht unterwerfen will, wird beseitigt. Das Hauptziel Israels und der USA ist der Iran. Dazu muß jedoch erst dessen Bündnispartner Assad entmachtet und Syrien unter Kontrolle gebracht werden, so wie 2003 der Irak und 2011 Ägypten. Neben zionistischen Großmachtphantasien geht es vor allem um Bodenschätze und deren Abtransport über Pipelines. Assad steht den US-Ölmultis im Wege, denn er plant seine Pipelines zusammen mit dem Iran und Russland, was langfristig schwere Verluste für die US-Konzerne bedeuten würde.

Nach dem kriegerischen Akt in Syrien folgte ein lautes Säbelrasseln Trumps in Richtung Nordkorea, während gleichzeitig ein blutiger Palmsonntag im Mossad-kontrollierten Ägypten angerichtet wurde. In Tanta und Alexandria wurden gestern Anschläge auf koptische Kathedralen verübt, die fast fünfzig Todesopfer forderten. Auch hier das altbekannte Strickmuster: Der ominöse „IS“ bekannte sich prompt zu diesen „Terroranschlägen“. Sie wissen ja: Wo „IS“ draufsteht, da stecken CIA und Mossad drin.

Das dürfte ganz im Sinne des ägyptischen Präsidenten Al-Sisi sein, der laut einem Artikel von Veterans Today aus 2013 selbst als Agent des Mossad gilt. Die sog. „Farbenrevolution“ in Ägypten war nachweislich das Werk von CIA und Mossad, sie inszenierten den „arabischen Frühling“ und setzen Präsident Mubarak 2011 ab, weil er den amerikanisch-israelischen Kriegsplänen gegen den Iran im Wege stand. Der ihm folgende Präsident Mursi, anfangs als Held des inszenierten „Frühlings“ gefeiert, wurde schon kurze Zeit später vom Mossad gestürzt, um den Al-Sisi zu installieren. Al-Sisi verbarg bei seiner Kandidatur dem ägyptischen Volk seine jüdische Herkunft (seine Mutter ist eine marokkanische Jüdin), die ihn automatisch zu einem Bürger Israels macht.

Man kann nicht oft genug darauf hinweisen: Terrorismus ist ein Herrschaftsinstrument. Es ist das Mittel der Herrschenden, nur sie haben alle nötigen Fäden von oben her in der Hand, um Anschläge in solcher Perfektion ausführen zu lassen, ohne dass schon vorher alles auffliegt. Eines ist all den angeblich „islamistischen“ Anschlägen seit dem 11. September 2001 gemein: Sie waren immer so angelegt, daß sie nur das einfache Volk treffen konnten. Wären die Täter wirklich Islamisten, die die Verantwortlichen der westlichen Welt treffen wollten, dann wären all diese Anschläge ganz woanders gewesen und hätten ganz andere Leute treffen müssen.