Dienstag, 28. November 2017

Medien übertreiben „Attacke“ auf Bürgermeister Hollstein in Altena: Es ging um abgestelltes Wasser, nicht um Flüchtlinge



Seit heute früh überschlagen sich etablierte Medien wegen einer vermeintlichen „Messerattacke“ auf den Altenaer Bürgermeister Hollstein. In dramatischen Berichten ist von einer „15 Zentimeter langen Schnittwunde“ am Halse des Politikers die Rede, die ihm am gestrigen Montagabend in einem türkischen Dönerimbiss zugefügt worden sei. Aber nein, natürlich nicht von unseren lieben türkischen Mitbürgern, die haben es ja nicht so mit Messern. Vielmehr geht es laut medialer Hysterie um einen „fremdenfeindlichen“ Deutschen, der seinen Bürgermeister angeblich wegen dessen Engagement für „Flüchtlinge“ abmurksen wollte.

Das "Hetzklima" ist Schuld, seine eigene Politik natürlich nicht...


Zumindest behauptet das der Bürgermeister selbst. Der Angreifer habe sich „dementsprechend geäußert“, sagte Hollstein heute gegenüber der Presse. Kolportiert werden in den Medien verschiedene Aussagen, was der 56jährige Mann angeblich zu Hollstein gesagt haben soll. Beide Männer befanden sich in dem türkischen Dönerimbiss, beide hatten sich laut SPIEGEL-Bericht etwas Essen bestellt. Laut ZEIT-Artikel soll der 56jährige den Hollstein zunächst gefragt haben, ob er der Bürgermeister sei. Ob Hollstein das bestätigte, ist unklar. Danach soll der 56jährige den Bürgermeister mit den Worten „Sie lassen mich verdursten und holen 200 Flüchtlinge nach Altena“ angegriffen und ein Messer gezogen haben.

Widersprüchliche Aussagen

Anders liest sich das bei der WAZ von heute: Demnach soll der 56jährige dem Bürgermeister lediglich vorgeworfen haben, dieser habe ihm das Wasser abgestellt. („Du stellst mir mein Wasser ab“). Von Flüchtlingen ist keine Rede. Weiter soll der Mann gedroht haben: „Ich stech dich ab“. Immer noch ist von Flüchtlingen keine Rede. Inhaltlich besteht also ein Widerspruch. In der einen Version siezt der Täter den Bürgermeister ganz förmlich, in der anderen duzt er ihn ganz plump. Wahrscheinlicher dürfte die zweite Version mit dem „Du“ sein, was auch zum Hintergrund des Mannes eher passen würde. Das „Sie lassen mich verdursten…“ klingt zu geschwollen und glatt, so würde es nicht jemand sagen, der innerlich „auf 180“ wegen seines abgestellten Wassers ist.

Es ging um abgestelltes Wasser

Merkwürdig ist nur, dass überhaupt zwei so grundverschiedene Versionen des Gesagten veröffentlicht werden. Stammen beide Versionen von Hollstein? Wurde der politische Teil („200 Flüchtlinge“…) später hinzugedichtet, um dem Fall die gewünschte politische Dimension zu verleihen? Außer dem Bürgermeister und dem 56jährigen selbst scheint es offenbar keine anderen Zeugen zu geben, die überhaupt etwas gehört haben. Auch die Imbissbesitzer haben bislang nichts zum Inhalt des Gespräches gesagt. Bürgermeister Hollstein kann also erst einmal behaupten, was er will, denn seine Glaubwürdigkeit wäre im Zweifelsfall viel größer als die seines Kontrahenten, der laut Medienberichten arbeitslos, verschuldet und schon wegen „Trunkenheitsdelikten“ aufgefallen sein soll.

Völlig überzogener Mordvorwurf

Das wiederum beißt sich aber mit dem hysterisch erhobenen Vorwurf des „versuchten Mordes“ und einer angeblich „politisch motivierten Tat“. Tatsächlich ist der Mann bislang noch gar nicht politisch in Erscheinung getreten. Alleine die Tatsache, dass er ein regelmäßiger Gast in dem türkischem Dönerimbiss ist, spricht schon sehr stark dagegen, dass er generell „fremdenfeindlich“ oder gar „politisch motiviert“ sei. Die Tat war offenkundig auch sehr spontan zustande gekommen, so dass höchstens versuchter Totschlag, aber wohl eher nur Körperverletzung als verfolgbares Delikt in Frage käme. Ganz sicher aber kein versuchter Mord. Dieser Vorwurf ist eine typische Übertreibung infolge der gezielten Medienhysterie.

Kleines Pflaster, große Wunde?

Auch bei der Auseinandersetzung zwischen den beiden Männern wird maßlos übertrieben. Zwar nahm der 56jährige den Bürgermeister scheinbar „in den Schwitzkasten“ und hielt ihm ein Küchenmesser an den Hal, aber wenn wir uns das Foto in der heutigen BILD-Zeitung ansehen, dann stellen wir fest, dass das Pflaster am Hals sehr klein ist. Warum BILD trotzdem im Artikel behauptet, dass es sich um eine „15 Zentimeter lange Schnittwunde“ handele, lässt sich abermals nur mit hysterischer Übertreibung und Propaganda erklären. Auch der SPIEGEL befeuert diese Hysterie. Dort heißt es hochdramatisch: „Der Fußboden im City Döner in Altena ist wieder sauber. "Hier war alles voller Blut", sagt Ahmet Demir, 27, und zeigt auf die Stelle vor seiner Theke.“

Kleines Pflaster, große Wunde? 15 Zentimeter sind das sicher nicht...


Wir schauen wieder auf das Foto in der BILD-Zeitung. So viel Blut kann da kaum gewesen sein, dafür ist das Pflaster einfach zu klein. Im Gegensatz zur blutrünstigen Schilderung der „Kampfszene“ in einigen Leitmedien bestätigte ein Bericht auf RTL das Gegenteil: Hollstein habe den Angriff gemeinsam mit den Imbiss-Besitzern „abwehren“ können und wurde nur „leicht am Hals verletzt“. Die angeblich so dramatische „Messerattacke“ war also offenbar so voraussehbar, dass sie abgewehrt werden konnte, ehe überhaupt Schlimmeres hätte passieren können. Kleines Pflasterchen drauf und gut.

Propaganda macht Hollstein zum Helden

Dramatisch wird der ganze Vorfall ohnehin nur durch das Mediengezeter, wo sich jetzt auch die ganze Polit-Prominenz ausweint und mit großen Gesten hinter den Bürgermeister stellt. Kein Wunder, immerhin gehört Hollstein zu ihren Vorzeige-Integrations-Funktionären, der seine Stadt mit noch mehr Ausländern vollstopft, als er offiziell müsste. Da gibt es sicher viele Menschen in Altena, denen es nicht gefällt, dass ihr Bürgermeister ausgerechnet zusammen mit der Asylantenkanzlerin Merkel irgendwelche Integrationspreise verleiht und ihren Überfremdungskurs mitmacht. Aber das, was gestern in dem türkischen Imbiss passierte, hat nicht mal annähernd die politische Dimension, die im Nachherein daraus gestrickt wird, um aus dem Bürgermeister einen „tapferen Helden“ zu machen, der das Attentat eines bösen Flüchtlingsgegners nur knapp überlebt hätte.

Die "Attacke" kommt der Integrationspropaganda sehr gelegen...


Nichts Fremdenfeindliches im Dönerimbiss

Tatsächlich hatte Hollstein einfach nur das Pech, auf einen Bürger zu treffen, der ihn nicht mit Lobhudeleien für seine Integrationspolitik überschüttete, sondern zu Recht erbost darüber war, dass die Stadt ihm offenbar das Wasser abgestellt hatte. Bei wem könnte man sich besser darüber beschweren, als beim Bürgermeister? Der Vergleich mit des Bürgermeisters Flüchtlingen, denen ganz sicher niemand das Wasser abstellen würde, wäre in diesem Zusammenhang überhaupt nicht als flüchtlings- oder fremdenfeindlich zu sehen, sondern läge einfach auf der Hand. Die Art und Weise der Auseinandersetzung war sicherlich unangebracht, aber politisch oder fremdenfeindlich war gar nichts an diesem Montagabend im türkischen Dönerimbiss. Möglicherweise verdreht Herr Hollstein da ein wenig die Tatsachen, weil es ihm bei persönlicher Ansprache durchaus unangenehm sein muss, dass seine eigenen Bürger das Wasser abgedreht bekommen, während „Flüchtlinge“ auf Kosten der Allgemeinheit freie Kost und Logis erhalten. 

Freitag, 24. November 2017

Enten auf dem Essener Weihnachtsmarkt: Geheimdienstliches IS Anschlagsmärchen enttarnt



Erinnern Sie sich noch an den angeblichen „Terroranschlag“ auf den Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz vor knapp einem Jahr? Die etablierten Massenmedien schlachteten die Sache ganz groß aus, um Angst und Schrecken in der Bevölkerung gegen „Islamisten“ zu schüren. Aber schon damals gab es so viele Ungereimtheiten rund um den vermeintlichen Haupttäter Anis Amri, dass eigentlich klar war, dass hier der tiefe Staat seine Finger im Spiel haben musste. Amri selbst war V-Mann des Verfassungsschutzes und er war nicht der einzige. Unlängst wurde bekannt, dass es in seinem Umfeld einen weiteren V-Mann, einen vom LKA NRW, gegeben haben soll, der Amri zu dem Berliner Anschlag aufgefordert haben soll (Quelle: Berliner Zeitung vom 20.10.2017). Möglichweise war also das LKA Mitinitiator der blutigen Fahrt in die Menschenmenge auf dem Breitscheidplatz. Auf jeden Fall zeigt das Beispiel wieder einmal deutlich: Kein „Terroranschlag“ ohne Geheimdienste und tiefen Staat. 

Kein Terror und keine Anschläge ohne den tiefen Staat...


Essen: Medien schüren vorweihnachtliche Terrorpanik

In den nächsten Tagen beginnen nun wieder allerorten die Weihnachtsmärkte und damit der Bürger sich auch ganz sicher an den Schrecken des letzten Jahres in Berlin erinnert, muss schon vorab ein wenig „Terrorpanik“ geschürt werden. Das geschah mit auffallend perfektem Timing im Laufe dieser Woche: Durch fast alle großen Medien geisterte die Schlagzeile, dass angeblich ein IS-Terroranschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt geplant sei und von den Behörden gerade eben noch verhindert werden konnte. Aber gab es denn wirklich etwas zu verhindern?

Der feuchte Traum von Journaille und Überwachungsstaat...


Keine Beweise für eine „Verhinderung“

Schließlich ist es eine seit Jahren bewährte Methode, angeblich erfolgreich „verhinderte Anschläge“ in den Medien zu bejubeln, um den vermeintlich so toll funktionierenden Sicherheitsapparat zu rechtfertigen. Das Problem dabei: Für solche angeblich „verhinderten Anschläge“ gibt es in der Regel keinerlei handfeste Beweise, keine Gerichtsverfahren, gar nichts. Der Bürger muss den Behörden schon glauben, dass da wirklich eine ernste Gefahr bestand, die vom immer restriktiver werdenden Polizei- und Überwachungsstaat heldenhaft bekämpft worden sei. Da keinerlei Ermittlungsunterlagen öffentlich gemacht werden und etablierte Journalisten sich gerade bei so wichtigen Fragen in seltsamer Zurückhaltung üben, tendiert die Beweislage meist gegen Null.

Terrorpanik stärkt den Überwachungsstaat

Der angeblich geplante Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt sorgte in den letzten Tagen für große Schlagzeilen, die sicher viele Bürger verängstigen, zumindest aber ein ganz unangebrachtes Verständnis für überdimensionale Polizeiaktionen wecken. Wenn unsere Weihnachtsmärkte, Einkaufszentren, Stadion etc. bald nur noch mit bewaffneten Spezialkommandos betretbar sind, dann bleibt das nicht ohne Folgen für die Seele des Volkes. Ein allgemeines Gefühl von Unsicherheit macht sich breit, das Verlangen nach einem „starken“ Staat wächst und dafür nehmen dann viele auch in Kauf, dass ihre Freiheiten immer stärker eingeschränkt werden.

500 gegen 6: Das Ritual der Polizeirazzien

Zum Ritual des IS Terrorgedöns gehören medienwirksame, aber sinnlose Polizeirazzien. Auch der angeblich „verhinderte“ Anschlag auf den Essener Weihnachtsmarkt sollte durch eine massive Razzia in mehreren Städten Glaubwürdigkeit verliehen bekommen. In den Morgenstunden des 21.11.2017 rückte eine ganze Armee von sage und schreibe 500 Polizisten aus, um gerade mal 6 Verdächtige heimzusuchen. Da wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen und so etwas geschieht meist nur dann, wenn man sonst nichts Greifbares vorzuweisen hat. Ergebnis des Aufmarsches sind dann Schlagzeilen wie in der „Augsburger Allgemeinen“ vom 21.11.2017: „Polizei vereitelt islamistischen Anschlag auf Weihnachtsmarkt“. Bei den Razzien greift der Staat offenbar gerne auf schon bekannte Wohnungen von Syrern zurück, denn die „Hessenschau“ berichtete, dass „eine der dort durchsuchten Wohnungen bereits vor einem Jahr Ziel eines Anti-Terroreinsatzes“ war. Es wäre nicht überraschend, wenn es von Geheimdiensten angelegte „V-Mann-Wohnungen“ gäbe, die genau für solche Zwecke existieren.

Satz mit X: War wohl nix!


Keine Hinweise auf geplanten Anschlag

Doch wurde denn irgendwas gefunden, was die Anschlagspläne eindeutig bestätigt? Offenbar nicht, denn schon am Abend nach den Razzien ließ die DPA verlauten, dass es nach Angaben der Stadt Essen keine konkreten Hinweise für ein Anschlagsszenario gibt (Quelle: Generalanzeiger, 21.11.2017). Und warum nicht? Nun, auf einmal, nachdem die Schreckensmeldung erfolgreich unters Volk gebracht wurde, hieß es aus „Sicherheitskreisen“ plötzlich, die Anschlagspläne waren „noch nicht sehr weit fortgeschritten“. Die Verdächtigen seien „bei Ausspähaktionen beobachtet worden“.

Wie muss man sich solche „Ausspähaktionen“ denn vorstellen? Die Freie Presse vom 21.11.2017 schreibt dazu: „Der Kölner Stadt-Anzeiger (Mittwochausgabe) berichtete unter Berufung auf Ermittlerkreise, einer der Festgenommenen, ein 20 Jahre alter Asylbewerber, habe vor einiger Zeit mit anderen Personen vor einem Essener Einkaufszentrum Bilder gemacht. Die Männer hätten sich als Architekturstudenten ausgegeben, seien damals aber bereits observiert worden.“

Geheimdienste von Anfang an dabei

Aha, die Männer sind also bereits beim Observieren selbst observiert worden. Das ist sehr aufschlussreich, denn hier wird klar: Der Staat war von Anfang dabei, als der „verhinderte“ Anschlag inszeniert wurde. Wo der Bezug zwischen Einkaufszentrum und Weihnachtsmarkt sein soll, bleibt dabei offen. Ob die Männer nicht wirklich Studenten sind, bleibt auch unklar. Dafür fanden die Ermittler laut „Hessenschau“ allerdings hochgradig verdächtige Stadtpläne, auf denen der Standort des Essener Weihnachtsmarktes angeblich „eingezeichnet“ gewesen sein soll. Stadtpläne mit ominösen Markierungen sind als scheinbare „Beweismittel“ ebenso beliebt wie „zufällig“ liegengelassene Personalausweise vermeintlicher Verdächtiger. In Wahrheit beweisen sie gar nichts, denn der „Standort“ des Essener Weihnachtsmarktes erstreckt sich über große Teile der Innenstadt und es kann tausend Gründe geben, warum jemand in die Essener Innenstadt möchte.

Angebliche Attentäter auf freiem Fuß

Neben den offenbar fingierten bzw. schwach inszenierten „Beweisen“ für eine angebliche Anschlagsplanung gibt es ein weiteres Indiz dafür, dass hier etwas faul ist: Obwohl den sechs Verdächtigen eine der schwersten Straftaten überhaupt vorgeworfen wird, hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main keinen einzigen Haftbefehl erlassen, wie der NDR online vermeldete. Damit war Inszenierung endgültig gestorben und die Generalstaatsanwaltschaft sah sich denn auch zu einer Klarstellung veranlasst. Ihr Sprecher Christian Hartwig stellte laut WAZ-Bericht „mit Blick auf diverse Medienberichte klar“, dass sich „Hinweise auf ein konkretes Anschlagsziel … nach einer ersten Durchsicht der Materialien bis zum Nachmittag allerdings nicht ergeben“ haben.

„Ich möchte das Ganze als Ente bezeichnen“

Noch deutlicher brachte es der Essener Polizeisprecher Ulrich Faßbender auf den Punkt: „Ich möchte das Ganze als Ente bezeichnen“, sagte er nach Rücksprache mit dem Staatsschutz seiner Behörde. Das ist die einfache, klare Sprache des Ruhrpotts. Das anfangs fein gesponnene Anschlagsmärchen ist eine Ente, also eine Medienlüge. Ärgerlich daran ist nur, dass diese klaren Worte des Herrn Faßbender natürlich nicht in den großen Schlagzeilen der Massenmedien landen und somit der normale Bürger im Nachherein kaum davon erfährt, dass er wieder einmal verarscht und unnötig in Panik versetzt wurde. So wird vielen Menschen im Lande auch weiterhin nicht dämmern, das das alles kein Zufall und auch kein großer Polizeierfolg war, sondern Methode hat und sich ständig wiederholt.

Dienstag, 21. November 2017

Nichts als ein Fake: Das Jamaika Schauspiel der Transatlantiker



Glauben Sie immer noch, dass CDU, FDP und Grüne grundverschiedene Parteien sind, die sich einfach nicht auf eine gemeinsame Regierungskoalition einigen können? Dann sollten Sie mal einen Blick hinter die Kulissen werfen. Ja, der Schnösel Lindner gibt uns jetzt den „Buh-Mann“, der die „Sondierungsgespräche“ am Sonntagabend einfach platzen ließ. Das ist offenbar die Rolle, die er zu spielen hat in diesem Jamaika-Schauspiel, mit dem die Wähler, ach was das ganze Volk zum Narren gehalten wird.

Transatlantiker unter sich: Steinmeier, Lindner - und BILD...


Die meisten halten das ganze Verhandlungsgedöns immer noch für echt, obwohl es 1) nichts als Theater ist und 2) sowieso egal wäre, welche dieser Vasallen „Regierung“ spielen. Was viele Bürger nicht wissen: Alle Beteiligten an dem „gescheiterten“ Jamaika Gedöns sind mehr oder weniger Mitglieder ein und desselben Vereins: Der Atlantik-Brücke oder ähnlichen transatlantischen Lobbyvereinen. Vereinsmitglieder und Geistesbrüder unter sich, wenn Sie so wollen. Nach außen hin gaukeln sie uns vor, sie seien sich spinnefeind. Nach innen sind sie allesamt Transatlantiker, also Agenten der US-Machteliten.

Angela Merkel gehört dem US-Lobbynetzwerk Atlantik-Brücke ebenso an wie FDP-Chef Christian Lindner. Der Grüne Cem Özdemir war lange Zeit Mitglied und soll Gerüchten zufolge nur deshalb angeblich ausgetreten sein, weil nicht er, sondern erneut Friedrich Merz von der CDU zum Häuptling des Vereins gewählt wurde. Gesinnungsmäßig ist Özdemir allerdings weiter voll auf Linie, zum Beispiel als Beirat der „Atlantischen Initiative“, einem der zahlreichen Ableger des transatlantischen Netzwerkes, das von der Atlantik-Brücke seit 1952 gesponnen wird. Seine einflussreiche Parteigenossin Karin Göring-Eckardt ist auch in der Atlantik-Brücke politisch groß geworden. Nur auf hartnäckiges Nachfragen eines Onlinemagazins gab sie zu, angeblich 2013 ausgetreten zu sein, schweigt sich über die Gründe aber aus (Quelle: heise.de).

Warum also zieren sich Merkel, Lindner und Özdemir so sehr, eine gemeinsame Koalition zu bilden? Da sie geopolitisch alle aus einem Hause stammen und an einem gemeinsamen transatlantischen Strang ziehen, kann der Sondierungsstreit nur als Theater für die Öffentlichkeit betrachtet werden. Als großer Retter in der Not darf nun ein weiterer Transatlantiker die Bühne betreten: Frank-Walter Steinmeier, mit Hilfe seiner transatlantischen Seilschaften inzwischen Bundespräsident geworden.

Den (ebenfalls transatlantischen) Massenmedien entnehmen wir, dass Steinmeier seine Jamaika-Schauspieler ganz theatralisch in sein Präsidentenschloss geladen hat, um ihnen „ins Gewissen“ zu reden. Anders gesagt: Da halten Vereinsmitglieder einen netten Plausch untereinander, lassen sich dabei ablichten und freuen sich über die große Verarsche. Steinmeier, ebenfalls US-Agent und Mitglied des „German Council of Foreign Relations“, führt das Wahl- und Regierungstheater in die nächste Runde. Schon werden Forderungen nach einer Minderheitenregierung zwischen CDU und SPD laut. Was ein Zufall. Ja, auch Martin Schulz gehört natürlich mit zum Verein, er wird u.a. im Jahrbuch der Atlantik-Brücke 2012/2013 gelistet (Quelle: Spiegelkabinett-Blog).

Wer die Zusammenhänge nicht (er)kennt, der hält das ganze Schauspiel am Ende noch für die wahre Demokratie. Sicher ist allerdings eines: Wer auch immer am Ende „Regierung“ spielen darf – es werden immer IHRE Leute sein. US-Agenten in Diensten transatlantischer Seilschaften. Ob Merkel, Lindner, Özdemir oder wer auch immer: Keiner dieser Politiker hätte ohne die transatlantischen Netzwerke jemals Karriere machen und überhaupt so weit kommen können

Was wir brauchen, sind keine Neuwahlen, sondern einen neuen Staat. Einen, der diesen Namen wieder verdient und wo Volksvertreter ihren Namen wieder verdienen, weil uns nicht treten, sondern vertreten und weil sie direkt von uns gewählt werden ohne den verfälschenden Einfluss irgendwelcher Parteien.

Samstag, 18. November 2017

Jamaika Bananenrepublik ohne Regierung oder: Warum waren Sie eigentlich wählen?



Rund 8.445 Kilometer liegt die Hauptstadt Jamaikas von Berlin entfernt und doch könnte man meinen, die Bananeninsel in der Karibik sei uns so nah wie nie zuvor. Nicht nur als beschämender Namensgeber für das Theaterstück der „Sondierungsverhandlungen“ macht- und karrieregeiler Politiker, sondern viel mehr noch als Sinnbild der politischen Zustände in unserem einstigen Wirtschaftswunderland. Für Jamaika wäre die Bezeichnung „Bananenrepublik“ keine Schande, für Deutschland schon. Wähnten wir doch Bananenrepubliken früher irgendwo in der „Dritten Welt“, im afrikanischen Busch oder sonstigen schwach entwickelten Regionen der Erde. Die Realität hat uns dabei längst überholt.

das Machtelitenblatt BILD gibt den Tagesbefehl heraus...


Seit zwei Monaten inszenieren Systemparteien, Systempolitiker und Systemmedien gemeinsam ein tägliches öffentliches Schauspiel um die angeblich so schwierige Regierungsbildung zwischen jenen drei Parteien, die sich warum auch immer dazu berufen fühlen, eine neue Regierung bilden zu müssen. Jamaika nennen sie den Blödsinn. Dem Volk wird dabei vorgegaukelt, dass diese drei Parteien – CDU, FDP und Grüne – so grundverschieden und gegensätzlich wie nur irgend möglich seien und eine Einigung nur unter größten Anstrengungen machbar. Eine glatte Lüge: Insbesondere CDU und FDP verbindet eine lange, gemeinsame Tradition. Und auch die Grünen sind lange schon etabliert. Ihre Spitzenfunktionäre sitzen hinter den Kulissen zusammen mit den Spitzenfunktionären der anderen Parteien am großen Tisch der globalen Machteliten, der transatlantischen Geostrategen und US-Vasallen.

Dem Wähler wird also nach der Bundestagswahl mit der Schmierenkomödie der Regierungsbildung ein zweites Mal Sand in die Augen gestreut. Am Ende sollen wir alle noch dankbar sein, dass sich aus unseren undankbaren Wahlergebnissen überhaupt noch eine halbwegs vernünftige Regierung bilden ließ. Manche Massenmedien versuchten uns in den letzten Wochen schon ein schlechtes Gewissen einzureden, indem sie unverhohlen mit Neuwahlen drohten. Nach dem Motto: Wählt gefälligst besser, dann klappt`s auch mit der Regierung.

Nun aber hat`s der dumme Wähler scheinbar verbockt und die armen Politiker müssen schauen, dass sie das Beste (für sich) daraus machen. Es gibt ja so wahnsinnig viele Themen, bei denen man sich so gar nicht einigen könne. Seltsam, denn eigentlich waren sich alle Politiker aller Bundestagsparteien bisher immer einig, wenn es darum ging a) den Steuerzahler auszuplündern, b) immer mehr Ausländer reinzuholen, c) den Sozialstaat zu zerstören, d) uns durch die EU zu bevormunden. Von Klimadiktatur bis Flüchtlingslüge sind sich die Mächtigen um Merkel, Özdemir & Co. doch völlig einig – alles andere ist nichts als Schauspiel!

Trotzdem müsste sich jeder denkende Wähler langsam fragen: Warum war ich überhaupt wählen? Denn Tatsache ist doch: Egal, was gewählt wird, die Mächtigen machen garantiert etwas anderes daraus, als es vom Wähler gewollt war. Andernfalls müsste ja zum Beispiel die „AfD“ an der Regierungsbildung beteiligt sein, denn vom Stimmenanteil her liegt sie klar vor den grünen und gelben Heuchlern. Aber weder die „AfD“ selbst noch sonst jemand stellte diese Forderung auf. Von Anfang nahm die CDU willkürlich zwei kleine Parteien ihrer Wahl mit ins „Sondierungsboot“. Kritische Nachfragen gab es nicht. Die Massenmedien propagierten sofort die kommende „Jamaika“-Koalition, was nur den Schluss zulässt, dass das schon von vornherein abgestimmt gewesen sein muss, falls das Wahlergebnis es hergibt.

Von der Urlaubsinsel zum Unwort des Jahres: Jamaika (liegt mitten in Deutschland)


Wer „Jamaika“ googelt, landet beinahe nur noch versehentlich bei jener karibischen Insel, die einst ein Inbegriff für ein schönes Urlaubsziel gewesen war. Heute verbinden wir mit diesem Begriff nur noch das jämmerliche Show-Tauziehen abgehalfterter Politmaden in einer abgehalfterten Bananenrepublik. Eine Inszenierung, die uns gerne erspart hätte bleiben dürfen, die aber aus Sicht der Politik dringend notwendig ist, um das Volk weiter verarschen zu können. Immerhin bedeutet eine Koalition aus drei Parteien jede Menge Kompromisse. Das wird doch jeder Bürger einsehen, dass er dann nicht mehr das erwarten darf, was er sich von seiner Partei erhofft hatte. Genau das soll er auch einsehen, darum dieses Schauspiel. Faule Kompromisse wären es, wenn es denn ernst zu nehmen wäre. Aber da der ganze Jamaika-Zinnober nur ein Fake ist, spielt es für die wirkliche Politik keine Rolle.

Eines wird daraus allerdings sehr deutlich: Nicht nur die „Sondierungsverhandlungen“ sind ein Fake, sondern auch die Regierung, die daraus entsteht. Wenn zwei Monate nach einer Wahl immer noch keine handlungsfähige Regierung gebildet werden konnte, dann ist es offenbar völlig egal, ob wir überhaupt eine Regierung haben oder nicht. Mit dem Jamaika-Gedöns offenbaren die Mächtigen vielmehr unfreiwillig ihre eigene Überflüssigkeit. Tatsächlich wird unser Land schon längst nicht mehr von Berlin aus regiert, sondern von Brüssel und Washington. Darum können sich die vermeintlich gewählten Vasallen auch gemütlich viel Zeit beim „Regierungsbilden“ lassen, weil sie selber am besten wissen, dass sie nur pro Forma irgendwelche Ämter bekleiden, während die wirklich wichtigen Entscheidungen für unser Land auch ohne ihr Zutun getroffen werden.

Für Morgen 18 Uhr wird über die Massenmedien mal wieder eine „Deadline“ verkündet. Demnach also soll morgen der letzte Vorhang in diesem Theaterstück gefallen sein. „Deadline“ ist in diesem Fall ein ungewollt treffender Begriff, heißt es doch auf gut deutsch so viel wie Todeslinie. Wo könnte das besser passen, als in Deutschland, wo die Politik alle Zeichen auf den Untergang des eigenen Staatsvolkes gesetzt hat?