Dienstag, 31. März 2015

Unterhosenbomber im Schein der roten Laterne: Chaussys bester Mann



März 2015, das Weltnetz, unendliche Weiten

Unser Freund, der Reenactment-Fan und Oktoberfestlügner Arndt Heinz Marx, kann einfach nicht genug von den hiesigen Beiträgen bekommen und fordert mehr. An diesem heißen Wunsch kommen wir nicht vorbei, zumal es hier leider auch darum gehen muss, notorischen Schwindlern, die im Umfeld des Oktoberfestattentats als „Zeugen“ auftreten und sich dazu dem Fernsehen anbieten, die Tarnunterhosen herunterzuziehen. Staatliche Provokateure, die vom Staat geförderten Journalisten Futter für ihre religiösen Märchen geben, haben auf jeden Fall ein wenig Aufmerksamkeit durch die Macher dieses Blogs verdient.

Neben seiner Tätigkeit als Werbekraft für Uniform-Versandhäuser bei Facebook (deren Funktion als Datenquelle für die Geheimdienste ja nun wirklich jedem Kind geläufig sein sollte) lässt sich Marx von seinem unsichtbaren Brotgeber zu Auftritten wie dem folgenden schicken:



Der fesche Zeitzeuge bleibt natürlich im Wortlaut der vorherrschenden Sprachregelungen und spricht lügenhaft von einer „Handgranate“, die Köhler geworfen habe; dabei handelte es sich um einen einfachen Böller ohne Splitterwirkung. Dass Marx für seine NS-Ausflüge mit dem „Sturm 7“, der niemals unter dieser Bezeichnung Teil der WSG war, im Libanon bestraft wurde, wird selbstverständlich genauso wenig erwähnt wie die Tatsache, dass der gute Mann im Libanon ohne das Wissen Hoffmanns gefoltert hat, was ihm natürlich ebenso eine Bestrafung eintrug.

Diese Folterungen wurden im Team mit dem verbrieften VS-Provokateur Walter Ulrich Behle und dem arglistigen Sprengstoff-Ablader Hans Peter Fraas ausgeführt, mit von der Partie war auch ein Mann namens Uwe Mainka, der an dieser Stelle seiner angemessenen publizistischen Behandlung nicht entgehen wird.

Die betreffenden Folterungen wurden vor Gericht selbstverständlich dem ehemaligen „Chef“ angehängt. Wenn Herr Marx aber partout darauf besteht, werden seine damaligen Lügen und Verbrechen an dieser Stelle aufwändig ausgebreitet und beweisfähig gemacht.

Die saubere Gesinnung und das forsche Wesen des bezahlten Oktoberfestlügners und abgestraften Libanontäters Marx erregten selbstverständlich auch im Kreis der jeweiligen Kameraden Argwohn und Abscheu; wo es Chaussy nicht graust, er sogar eine gewisse Attraktion entwickelt (schließlich handelt es sich um einen „echten“ Nazi und nicht etwa um einen kruden Verschwörungstheoretiker; da kommt Sympathie auf), dort wurde es Michael Kühnen bald zu viel. Dieser schrieb zu den wehleidigen Beschwerden des Oktoberfestlügners, man habe ihn ungerechter Weise aus Kühnens Organisation entfernt:

„Nicht unwichtig scheint in diesem Zusammenhang die Durchleuchtung der Persönlichkeit von Marx zu sein. Er selbst meint, er sei aus der Bewegung aus nichtigen Gründen entfernt worden. Wahr ist aber, dass er den Mädelbund, und insbesondere dessen damalige Führerin Andrea Kron auf den Strich schicken wollte, um die Parteikasse aufzubessern, und dass er in seinem verrückten Übermut Kameraden auf sich selbst vereidigen wollte, statt auf den Führer oder die nationalsozialistische Idee!“ (Quelle: Die Neue Zeit, Vol. 6, März 1985, S. 6)

Nur weil jemand selber einmal vielleicht eine Verpflichtungserklärung unterschrieben hat, muss er noch lange nicht andere auf die eigene Person vereidigen, möchte man hier anmerken. Als staatlicher Antifa-Zeitzeuge und Internet-Strizzi dürfte Herr Marx damit aber erledigt sein.

Es ist vollkommen klar, dass dieser kleine Blog nicht von der halben Nation gelesen werden kann; allerdings sickern die an dieser Stelle präsentierten Informationen zuverlässig in die Redaktionsstuben der deutschen Medienhäuser. Und wenn dadurch, wie schon beim NSU, Märchenerzähler auch im Umfeld der journalistischen Aufarbeitung des Oktoberfestattentats brotlos werden, ist viel erreicht.

Die Fernsehtermine des Unterhosenbombers werden damit erledigt sein.



Und wie ihr gern regiert werdet...



„Wir dreh`n uns um uns selbst
denn was passiert, passiert.
Wir wollen keinen Einfluss,
wir werden gern regiert.
Hör auf viel zu predigen,
hör auf mit der Laberei,
wir feiern hier `ne Party,
und Du bist nicht dabei…“

(„Luxus“, Herbert Grönemeyer)


So läßt sich mit wenigen Zeilen der Geisteszustand dieser gleichgeschalteten Mediendiktatur und ihrer gehirngewaschenen Bürger treffend beschreiben. Den Worten von Onkel Herbert bleibt kaum etwas hinzuzufügen.

Hauptsache saufen, shoppen, glotzen und schön zum Ballermann fliegen, dann ist alles in Butter. Wer sagt denn, dass eine Diktatur immer mit großem Säbelrasseln daherkommen muss? Mit Luxus und Konsum rutschen die Lemminge doch viel sanfter in den Abgrund der US-Oneworld-Herrschaft und merken es nicht mal…

Macht mal schön weiter so, ihr gestopften dummen Gänse!

Laßt euch ruhig weiter erzählen, daß wir noch ein paar Millionen Fremde hier brauchen, die für euren Wohlstand arbeiten würden.

Laßt euch ruhig weiter erzählen, daß EU und Freihandel eure Arbeitsplätze sichern.

Laßt euch ruhig weiter erzählen, daß ihr gegen den demographischen Wandel sowieso nichts mehr tun könnt.

Geht weiter konsumieren, feiern, habt Spaß, macht Karriere und setzt bloß keine deutschen Kinder mehr in die Welt…

… dann hat die Regierung euch auch ganz doll lieb!

Schöne Grüße aus dem Umerziehungslabor
eure „Mutti“

Sonntag, 29. März 2015

Nebenberuflicher Maulwurf: Krücken für Ulrich Chaussy II



von Rudolf Brettschneider

Sommer 1985, Landgericht Nürnberg

Als am Abend des 26.9. 1980, dem Tag des Oktoberfestanschlags, jener legendäre Konvoi instandgesetzter Bundeswehr-Fahrzeuge, den Hoffmann in den Libanon dirigieren wollte, von Schloss Ermreuth mit dem Aufbruch der späteren Fahrer seinen Ausgang nahm, da hatten die deutschen Dienste zuvor von der geplanten Abfahrtszeit erfahren. Das geht aus einem tags darauf verfassten Polizeivermerk hervor, der den späteren Beschuldigten Hoffmann für abends an diesem Tag irrtümlich aber bestimmt in der Region Chiemsee verortet. Tatsächlich war man aber in Neuburg an der Donau stecken geblieben und zum Zeitpunkt der Explosion eben nicht an München vorbeigefahren; Hoffmann war überhaupt in Nürnberg in die Disco gegangen.

Diese Dinge sind hinlänglich bekannt; die Unklarheit beginnt für unseren Verdachtsjournalisten Ulrich Chaussy nun aber nach eigener Aussage bei den V-Leuten im Umfeld der zu jener Zeit schon bestehenden WSG Ausland. 

Wenn auch die Polizei, nach der Aussage eines verantwortlichen Beamten der SOKO Theresienwiese vor dem Nürnberger Landgericht, bald nach dem Anschlag schon wusste, dass man Hoffmann als Täter vergessen konnte („A.: Relativ bald stand für mich fest, dass Hoffm. mit d. Sache nichts zu tun hatte.“ Mitschrift der Zeugenaussage von KHK Mathis, 6.11. 1985, LG Nürnberg) so galt doch in den darauffolgenden Jahren: 

„Unsere gesamten Ermittlungen waren nur auf Täterschaft v. Hoffmann ausgerichtet.“ Mitschrift der Zeugenaussage von KHK Mathis, 7.11. 1985, LG Nürnberg

Unter solchen Voraussetzungen, die auch für eine Reihe anderer Verbrechen zu gelten hatten, sagt nun am 17.7. 1985 jener Mann aus, der aufgrund der damaligen Umstände allein den Diensten die Abfahrtszeit des besagten Konvois durchstechen konnte. Dieser Mann, Franz Lippert mit bürgerlichem Namen, Rentner und ehemaliges Mitglied des Freundeskreises der WSG bis 1980, war freilich schon zu WSG-Zeiten als Spitzel bekannt gewesen.

Hoffmann hatte sich den Scherz erlaubt, diesen angejahrten Maulwurf in seiner Gruppe zu dulden, in der Annahme, er sei in der Lage, mit „seinen“ Spitzeln ab und an auch die Wahrnehmung der Dienste zu manipulieren. Tatsächlich richtet Lippert aber in diesem Sommer 1985 einiges an mit seinen Aussagen; unter anderem berichtet er davon, angeblich Schalldämpfer oder Rohrbomben in Schloss Ermreuth gesehen zu haben. Oder Gegenstände, auf die er sich einen Reim im Sinne von Schalldämpfern oder Rohrbomben gemacht haben könnte.

Aber nein, nicht Schalldämpfer und Rohrbomben, wie heutzutage, waren die Leitindizien für die Spitzeltätigkeit des böswilligen Zeugen, sondern Lipperts Aussageverhalten vor Gericht in anderer Sache. („F.: Waren Sie für d. Verfassungsschutz tätig A.: Verweigere F.: Können Sie nicht.“ Mitschrift der Zeugenvernehmung Franz Lippert, 17.7. 1985, Landgericht Nürnberg)

Die direkte Frage, ob der honorige Zeuge denn nun für den Verfassungsschutz tätig gewesen sei, zeigte also schon eine gewisse Wirkung; von einem Verweigerungsrecht konnte keine Rede sein. Nun unternahm Lippert noch den Versuch, Ausflüchte zu finden, und zwar auf eine Art, die durchaus pfiffig genannt werden könnte, wenn nicht sonnenklar wäre, dass sich solche Verhaltensweisen bei Gerichtsaussagen gut und gerne auch aus einem Briefing des Dienstherrn ergeben können. 

(„Ich bin hauptberufl. nirgends tätig weil ich meine Rente habe.“ Mitschrift der Zeugenvernehmung Franz Lippert, 17.7. 1985, Landgericht Nürnberg)

Es handelte sich also nicht um einen hauptberuflichen Spitzel, wie Hoffmann bitter lächelnd zu Kenntnis genommen haben kann. Daraufhin wird die Vernehmung fortgesetzt, und Lippert, dessen Rolle nicht mehr gar so unklar ist, wie es vielleicht scheinen mochte für jemanden, der noch nie etwas vom V-Mannwesen gehört hat, kann nicht vor und nicht zurück. 

(„A.: Ich mache dazu keine Angaben. Ich verweigere die Aussage Beschluss: wird Ordnungsgeld v. DM 100.- + 2 Wochen Beugehaft.“ Mitschrift der Zeugenvernehmung Franz Lippert, 17.7. 1985, Landgericht Nürnberg)

In jenem historischen Gerichtssaal 600 des Landgerichts Nürnberg ist es also im Sommer 1985 durchaus möglich, einen V-Mann des Verfassungsschutzes auffliegen zu lassen, der als Tippgeber wesentlich, wenn auch in persönlich untergeordneter Rolle, an einer weitreichenden Intrige im Umfeld des Staatsterrorismus tätig gewesen war.

Das Handwerk der nebenberuflichen V-Manntätigkeit ist nicht immer ein Zuckerschlecken. Lippert ließ aber trotzdem nicht locker… dazu später mehr.


Verdachtsadel im Verfall: Krücken für Ulrich Chaussy I



von Rudolf Brettschneider


März 2015, Plattenbau in Preußen

Nachdem die Redaktion eine Reihe von Beschwerden über die Irrtümer eines hohen Tiers des Verdachtsjournalismus in der BRD erreicht haben, musste nun doch gehandelt werden. Es kann nicht angehen, dass ältere Leute in diesem Land vollkommen hilflos ihrem Schicksal der Unwissenheit überlassen werden und dann am Ende Gefahr laufen, die Öffentlichkeit zu beunruhigen. Wer noch Jahrzehnte nach dem Oktoberfestanschlag auch von diesem lebt und dann aus seiner eigenen leeren Festplatte eine Empörung über die Ahnungslosigkeit der Öffentlichkeit macht, dem zeigen wir uns solidarisch.

Dem mit dem Handy in der Mediathek der ARD erwischten Alt-Experten und Aktenfex Chaussy sagen wir feierlich nach, dass er gar nichts weiß, was zur Aufklärung des Staatsverbrechens beitragen könnte. Er hält den Bereich der V-Leute in der Wehrsportgruppe Hoffmann für vollkommen dunkel; und das wird stimmen, was das eigene Wissen angeht. Das eigene Wissen eines Staatsclowns ist aber nicht alles auf der Welt, wie im Folgenden zu zeigen sein wird.

Der Mann erklärt, dass Odfried Hepp in seiner Zeit als Mitglied der WSG-Ausland im Libanon mit den Geheimdiensten in Verbindung gestanden habe. Das ist falsch; Hepp nahm seine Informantentätigkeit für das MfS erst 1982 auf, nach der Auflösung der WSG-Ausland. Und: Hepp war kein Mitglied der WSG Hoffmann vor dem 30.1. 1980, dem Tag ihres Verbots. Für die Annahme, dass Hepp für einen westlichen Dienst tätig war, gibt es keine Hinweise, und seine Taten nach 1981 lassen eine solche Vorstellung vollkommen absurd erscheinen.

Diese Tatsachen, die im Grunde mit dem Oktoberfestattentat nichts zu tun haben, sind aber dennoch eng mit ihm verbunden durch das Geraune des Experten, der seine eigenen Recherchelücken für einen Ansatz zur Aufklärung des Anschlags hält.

Was den – angeblich – zweiten von Herrn Chaussy erwähnten V-Mann der Dienste in der WSG-Ausland, Walter Ulrich Behle, betrifft, so ist zu sagen, dass der Mann freilich aufwändig und unter Lebensgefahr als Agent der BRD enttarnt worden ist, wenn auch nicht von dem filmreifen Journalisten. Behles unheilvolle Intrigen werden an dieser Stelle noch auf ganz andere Art, als dies Chaussy passen dürfte, zu erhellen sein.

Die Stasi war es also nicht; und was den VS und den BND angeht, so ist keiner derjenigen, die ein Chaussy unter Verdacht stellen könnte, im Umfeld des Oktoberfestanschlags auch nur annährend auffällig geworden. Das Scheitern der Verdachtstheorie des Experten, im Libanon sei das Verbrechen von der WSG, selbstverständlich unter Beteiligung von V-Leuten (die bekanntlich Pop sind), ausgeheckt worden, ließe sich freilich auch damit erklären, dass Chaussy in seiner Dämonisierungslust alle jene potenziellen Agenten im Libanon ausspart, die nicht Mitglied der WSG-Ausland waren.

Jeder, der sich auch nur ein paar Tage mit der WSG-Ausland und den dazu verfügbaren, halbwegs glaubwürdigen Quellen auseinandersetzt, stößt auf den Namen Udo Albrecht. Nur Chaussy nicht in seiner dokumentierten Stellungnahme; aber bei dem ist ja nichts aufgeklärt, während bei Albrecht das Allermeiste im Hinblick auf dessen Rolle bei der Vorbereitung und Durchführung der BND-Intrige gegen die WSG aufgeklärt ist. Der Verdachtsjournalist befindet sich also doppelt im Irrtum. 

Doppelt auch Albrechts Spiel. – Für jene Leser, die nicht über das nötige Hintergrundwissen verfügen, sich also annähernd auf dem Wissensstand des Staatsdieners Chaussy befinden, ist erläuternd zu erwähnen, dass sich Albrecht im Lauf der 70er-Jahre vom BND zunächst erpresserisch anwerben ließ und anschließend die Hoffmann-Gruppe in den Libanon dirigierte, genau in jenes Lager, in dem zuvor die RAF ihre militärische Ausbildung erhalten hatte. Albrecht inszenierte dann, wie auch die Genossen erkannten, als Ausbrecherkönig mit Hilfe des BND eine Flucht über die innerdeutsche Grenze.

Er war es, der Leuten mit Hilfe von Geheimdiensten “Spezialausbildungen” mit europäischer Perspektive angedeihen lassen wollte, und zwar im Auftrag des BND.

Dieser Mann, ein BND-Agent, der die Stasi vorzuführen versuchte, aber natürlich durchschaut war, bevor er zu seinen Vernehmungs-Lügen ansetzen konnte, war kein Mitglied der WSG-Ausland. Er war es, der wesentliche Teile jener Intrige, die sich ums Oktoberfestattentat rankt, in Szene setzte. Diese Dinge passen aber halt gar nicht in das Konzept des im Handyvideo dokumentierten Experten.

Chaussy irrt sich in der Zielscheibe. Ihm wird im Folgenden noch eingehend zu helfen sein; ein Panoptikum der V-Leute soll sich vor ihm ausbreiten und er wird am Ende verstehen.