Montag, 14. August 2017

Ein klarer Fall von Fake News: Das Bundestagswahlgetöse und die selbsternannten „Faktenfinder“



„Die Tagesschau wird angesichts des Wahljahres besondere Anstrengungen unternehmen, um bewusste Falschinformationen aufzufinden und der Öffentlichkeit mit zusätzlicher redaktioneller Recherche geprüfte Fakten zur Verfügung zu stellen.“


Ha Ha Ha, guter Witz, nicht? Nein, nicht ganz, die ARD hat das ernsthaft gegenüber dem Onlinemagazin MEEDIA auf Nachfrage behauptet. Klingt wie schlechte Satire – oder wie purer Zynismus. Denn bei den zwangsgebührenfinanzierten Staatssendern sitzen wir bekanntlich in der ersten Reihe, wenn es um verlogene Propaganda rund um Wahlen geht. Dort versuchen sie dem Bürger immer noch weiszumachen, dass Wahlen ganz wichtig seien, dass man mit Wahlen etwas ändern könne und jede Stimme zählen würde. Ja, das stimmt ja auch, aber anders, als wir denken: Jede Stimme ist eine Stimme für das System – für ein System, dass sich mit Wahlen nicht abschaffen lässt.

Der Bock wird zum Gärtner: Soll Gensing seine eigenen Fakes finden?
 

Dabei gäbe es viele Gründe, dieses System abschaffen zu wollen, denn Politik für unser Volk wurde in den Parlamenten noch nie gemacht. Dafür aber jede Menge Vasallendienste für fremde Interessen, wie uns in den letzten Jahren kaum ein Politiker so deutlich vor Augen geführt hat, wie die Ex-FJD-Propagandachefin und Dauerkanzlerin Angela Merkel. Sie ist eine EU-Vasallin und Transatlantikerin bis auf die Knochen, ebenso wie ihr vermeintlicher Kontrahent Martin Schulz. Trotzdem wird nach US-amerikanischem Vorbild der Bundestagswahlkampf zu einem scheinbaren „Duell“ dramatisiert, als hinge das Schicksal Deutschlands davon ab.

Was konnten Wahlen verhindern?

Wieder mal. Denn im Bundestagswahlgetöse geht es ja immer um Deutschland. Nur anders, als wir meinen. Und vor allem anders, als die etablierten Massenmedien es uns erzählen. Werfen Sie einen kritischen Blick zurück: Konnten wir mit Wahlen die Abschaffung unserer Währung verhindern? Die Abschaffung unserer schützenden Grenzen? Den Ausverkauf unseres Volkseigentums von Bahn bis Krankenhäuser? Die Zerstörung unserer Solidargemeinschaft? Die Überflutung mit Millionen Fremden aus aller Welt? – Nein, wir konnten mit Wahlen noch nie etwas von dem verhindern, was unserem Land und unserem Volk durch die Politik angetan wurde. Egal, was oder wen wir wählten, es waren immer die Falschen und ihre Politik war immer fremdgesteuert – gegen uns und unser Land.

Taschenspielertrick „Kanzler-Duell“

Millionen Menschen haben die Schnauze voll von Merkel, der „obersten Chefin aller Schleuserbanden“. Als Alternative soll uns nun Martin Schulz schmackhaft gemacht werden. Ausgerechnet Schulz! Prüfen Sie den „politischen“ Werdegang dieses EU-Vasallen einfach mal selbst im Internet und stellen Sie sich die Frage, warum Herr Schulz freiwillig auf seinen hochdotierten, geruhsamen Posten als EU-Parlamentspräsident verzichtet hat, um einen mühsamen Wahlkrampf für die Sozis zu führen? Das ergibt nur Sinn, wenn der Mann vorher schon genau wusste, dass er aus propagandistischen Gründen als „Wahlvehikel“ benötigt wird. Im Gegensatz zum Wähler weiß Schulz ja auch jetzt schon, dass er Kanzler wird…

Dabei ist das vermeintliche „Duell“ zwischen Schulz und Merkel nichts als der übliche billige Taschenspielertrick, der uns von den Medien mal mehr, mal weniger plump als höchstdramatische Aktion präsentiert wird, um den Wähler an die Urne zu locken. Besonders plump treibt es zum Beispiel das scheinbar seriöse „Handelsblatt“ mit einem Schulz-Merkel Onlinespiel, bei dem der Nutzer in die Rolle einer der beiden Witz, pardon, Spielfiguren schlüpfen und ein paar dusselige Fragen beantworten soll. Die Fragen sind vollkommen dümmlich, oberflächlich und wertlos. Der Screenshot macht schon deutlich, auf welchem geistigen Niveau diese PR-Nummer angesiedelt ist. Für so blöd werden die Wähler also offenbar schon gehalten.
Volksverdummung beim "Handelsblatt": Wählen Sie eine Spielfigur...

Parteiendiktatur statt Volksherrschaft

Vielleicht sogar zu recht, denn viele glauben ja immer noch, dass sich mit Wahlen irgendwas verbessern lässt. Tatsächlich dienen Wahlen einzig dazu, dem Volk ein Gefühl von „Freiheit“ und „Demokratie“ zu suggerieren, obwohl beides nachweislich nichts als eine Illusion ist. Wäre es anders, dann hätten sich die Zustände in diesem Land nicht so schwerwiegend zum Nachteil der großen Masse unseres Volkes verschlimmern können. Die Herrschenden brauchen Wahlen nur zur Legitimation ihrer Macht, damit sie sagen können: Ihr habt uns gewählt, ihr habt uns den Auftrag zum Regieren gegeben, ihr hab es doch so gewollt. Was sie uns verschweigen: Es hätte sowieso nichts anderes gewählt werden können, als irgendetwas, dass nach ihren Spielregeln mitspielen muss. Das nennt sich „Parteiengesetz“ und ist im Grunde eine heimliche Diktatur: Wer als Partei o.ä. an Wahlen teilnehmen will, muss sich der politischen Doktrin des Systems unterwerfen. Ähnlich wie die „Blockparteien“ der DDR.

Von dieser heimlichen Diktatur ahnen die meisten Leute nichts und die Medienallianz sorgt dafür, dass die Büchse der Pandora verschlossen bleibt. Trotzdem kennen heute noch einige den alten APO-Spruch „Wenn Wahlen etwas ändern könnten, dann wären sie verboten“. Den sollten Sie im Hinterkopf behalten, wenn es in den nächsten Wochen auf allen Kanälen penetrant wird mit dem Wahltheater. Die BILD-Zeitung hat schon vor geraumer Zeit damit begonnen, Propaganda für die Bundestagswahlen zu betreiben. Online findet eine permanente Dauereinblendung von Wahl-Bannern statt, die wie Kinoplakate aufgemacht sind, die einen spannenden Thriller kurz vor der Premiere ankündigen sollen. Plump, primitiv aber knallig auf das typische „BILD-Publikum“ zugeschnitten.

Wahlkampfgetöse Marke Springer. Und der Ombudsmann erklärt uns die Welt.


Fakes reinwaschen mit dem Ombudsmann?

Eigentlich ein Fall für den neuen „BILD-Ombudsmann“, den der Springer-Verlag im Februar extra eingestellt hat, um seine eigene Propaganda reinzuwaschen, pardon, um den Wahrheitsgehalt der BILD-Artikel „unabhängig“ zu überprüfen. Wenn man das Gefühl hat, BILD könnte mal wieder lügen (wann hat man das nicht?), soll man sich vertrauensvoll beim Ombudsmann ausweinen:

"Wenden Sie sich an ihn, wenn Sie z.B. Zweifel an von uns genannten Fakten haben oder Fragen zur Quellenlage. Er wird dann unabhängig aufklären, ob wir falsch oder richtig liegen." (Quelle: Bild, 22.02.2017)

Ja, wenn wir uns an den wenden, dann bleibt von der täglichen BILD-Lektüre außer den Tittenbildern nichts mehr übrig. Und selbst da dürften so manche Titten noch falsch sein. Nein, also ganz im Ernst, der Onkel Ernst, also der Ernst Elitz, ist natürlich nicht unabhängig, schließlich wird er von denen beschäftigt, die er überprüfen soll. Tatsächlich dient der Altjournalist mit Meckerfaktor nur als nutzloser „Kummerkasten“ und soll den kleinen doofen Kinderlein die große Welt erklären. Mit Falsch oder richtig hat das nichts zu tun, es geht nur um Meinungsmache, die uns als Wahrheit verkauft werden soll. Wer diese Wahrheit anzweifelt, der wird nach dem Willen der neuen deutschen Mediendiktatur von Heiko Maas und Anette Kahanes Gnaden bald der strafbaren „Verbreitung von Fake News“ bezichtigt.

Die wahren Faker jedoch sitzen genau dort, wo man sich neuerdings der Verkündung der reinen Wahrheit rühmt, nämlich in den Redaktionen der etablierten Lügenpresse, wo gekaufte und politisch korrupte Hofberichterstatter im Bunde mit Geheimdiensten, Konzernkartellen und Spitzenpolitikern eine demokratische Scheinwelt für uns errichtet haben, bei der Wahlen Teil der medialen Staatssimulation sind. Nicht nur die BILD-Auflage müsste jeden Tag eingestampft werden, auch die „Tagesschau“ der ARD würde kaum mehr über den Bildschirm flimmern, wenn die selbsternannten Wächter der Wahrheit und ihre „Faktenfinder“ ihren Job ernsthaft ausführen würden. Aber wer sägt denn bitte den Ast ab, auf dem er selber sitzt?

ARD macht den Bock zum Gärtner

Patrick Gensing tut das sicher nicht. Sonst würde auch von seinen eigenen Ergüssen keine Zeile mehr übrig bleiben, denn der frischgebackene „Projektleiter“ der „ARD-Faktenfinder“ hat noch niemals nach Fakten gesucht, wenn es um primitive Polit-Hetze gegen Andersdenkende geht. Mit Ginseng, pardon Gensing als „Faktenfinder“ hat der Staatssender ARD im wahrsten Sinne des Wortes den Bock zum Gärtner gemacht und seine angebliche Absicht, sog. „Fake News“ verhindern zu wollen, selbst als einen Fake entlarvt.

Denn Gensing kann alles – außer Fakten.  Wenn es darum geht, seinen pathologischen Hass auf alles Deutsche und Nationale kund zu tun, verliert Gensing stets jegliche Objektivität, Sachlichkeit und Distanz. Frei von jedem Wahrheitsgehalt verfolgt er seine politische Doktrin des Staatsantifaschismus gepaart mit dem Schutz schmutziger Staatsgeheimnisse, zum Beispiel rund um das mediale Konstrukt des NSU-Phantoms, wo Gensing unter Ignorierung aller aus den Akten belegbaren Fakten die offizielle linke Version vom „rechten NSU-Terrornetzwerk“ aufrecht zu erhalten hilft. Hier setzt er fort, was er vor Jahren mit linksextremen Antifa-Portalen wie „publikative“ oder „NPD-Watch“ begann.

Wie sachlich und objektiv kann ein Journalist sein, der politisch dem kriminellen Antifa-Milieu und der grünennahen Denkfabrik „Heinrich-Böll-Stiftung“ nahesteht, gleichzeitig aber auch ganz im Sinne der US-Geostrategen billige westliche Propaganda betreibt, um die US-Kriege in aller Welt zu legitimieren? Antwort: Natürlich gar nicht. Und dann klopft so ein linientreuer BRD-Kader Sprüche wie diesen: "Wir wollen herausfinden, wie groß das Phänomen Fake News in Deutschland tatsächlich ist." (Quelle: Meedia, April 2017). Ja, da ist der bei der ARD genau an der richtigen Stelle und kann gleich bei sich selber anfangen. Er müsste ja am besten wissen, wie viel verlogenen PR-Mist er jeden Tag von sich gibt.

Vorgegaukeltes "Mitspracherecht"

Zur Kategorie Fake News im Bundestagswahlkampf zählen auch die allseits verbreiteten Umfragen, die ebenfalls dazu dienen, uns ein Gefühl von „Demokratie“ und „Mitspracherecht“ bei der großen Politik zu geben. „Ihre Meinung: Das soll auf die Deutschland-Agenda“, titelt zum Beispiel t-online am 14.08.2017 und gaukelt seinen Lesern vor, sie könnten der künftigen Regierung ernsthaft Themen vorschlagen und so Einfluss auf die Politik nehmen. Um das zu Glauben, muss man schon sehr naiv sein. Als ob sich je eine Regierung um die Wünsche des Volkes geschert hätte! 

Stimmen Sie ab, labern Sie mit - das ändert eh nichts!


Aber solche und ähnliche verdummenden Umfragen bzw. Mitmach-Gimmicks finden sich mittlerweile bei fast allen Massenmedien. Angefangen hat dieser Murks, als die Wahlbeteiligungen abschmierten und die Politik merkte, dass immer weniger Menschen einen Sinn im Wählen sahen, sondern lieber direkten Einfluss auf die Politik haben wollen. Das jedoch will die Politik auf keinen Fall, also muss auch hier kräftig simuliert und gegaukelt werden, um Mitbestimmung vorzutäuschen.

Die Bundestagswahl ist der größte Fake überhaupt. Sie ist Teil einer von vorn bis hinten gefakten Demokratiesimulation, die uns Wähler beruhigen und uns glauben machen soll, dass die Herrschaft von uns ausginge. Tut sie aber nicht. Das kann jeder sehen, schauen Sie sich die Zustände in diesem asozialen System einfach mal an. Kein normaler Mensch würde solche Zustände haben wollen oder freiwillig wählen.

Wer dieses System und seine Wahlen schönfärbt, rechtfertigt oder anderweitig propagandistisch flankiert, der verbreitet tatsächlich Fake News. Um das zu erkennen, braucht`s weder „Ombudsmänner“ noch „Faktenfinder“, sondern nur gesunden Menschenverstand.

Donnerstag, 10. August 2017

Geheimdienstzentrale Levalloise-Perret: Festigt die „Auto-Attacke“ auf Sentinelle-Soldaten den Dauerausnahmezustand?



Eine mysteriöse „Auto-Attacke“ bei Paris beschäftigt seit gestern früh Behörden, Politik und Medien. Schlagartig berichteten die bekannten Massenmedien unisono darüber, dass eine Gruppe von Soldaten nahe des Place de Verdun im Pariser Vorort Levalloise-Perret von einem Fahrzeug angefahren worden sei. Dabei seien sechs Soldaten verletzt worden, allerdings keiner davon lebensgefährlich.

Auch ohne Beweise in den Medien schon fast verurteilt


Nach bisherigen Berichten hätte ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug in einer Sackgasse gewartet und als die Gruppe aus einem der umliegenden Häuser kam, um ihre Einsatzfahrzeuge für eine Streifenfahrt zu besteigen, fuhr der Wagen erst langsam auf die Gruppe zu und dann die letzten Meter mit großem Tempo in die Gruppe hinein. Wie der Wagen es dann geschafft hat, nicht zu stoppen bzw. nach dem „Stopp“ in der Gruppe flugs zu wenden und davonzubrausen, ist nicht überliefert. Demnach müssen die Betroffenen wohl Glück gehabt haben, dass der Wagen beim Wende-/Fluchtmanöver nicht noch ein paar Beine oder am Boden liegende Körper zermalmt hat.

Ausgerechnet Sentinelle-Soldaten

Bei der Gruppe Soldaten handelte es sich zufälligerweise ausgerechnet um Angehörige der „Operation Sentinelle“, einer von Militär und Geheimdiensten organisierten Einsatztruppe, die seit den „Terrorattacken von Paris 2015“ überall in der französischen Öffentlichkeit demonstrativ und schwer bewaffnet Streife läuft. Seit dem 13.11.2015 patrouillieren über 10.000 Mann, rekrutiert aus Polizei- und Militärreserveeinheiten, in vielen französischen Städten mit durchgeladener Waffe durch die Straßen und erwecken damit den Eindruck eines Kriegszustandes.

Ausnahme oder Dauerzustand?

Das sollen sie nach dem Willen der Mächtigen auch, denn von Hollande bis Macron sprechen führende Politiker ständig von einem Kriegszustand. Seit fast zwei Jahren herrscht in Frankreich deswegen offizieller Ausnahmezustand, der durch die Präsenz von bewaffneten Soldaten entsprechend suggeriert wird. Eigentlich sollte dieser Ausnahmezustand längst aufgehoben werden, aber zufällig immer dann, wenn von einem Ende des Ausnahmezustandes die Rede war, passierte wieder irgendwo etwas „Terroristisches“ und prompt wurde der Ausnahmezustand verlängert. Zuletzt war es das LKW-Attentat in Nizza, das den Ausnahmezustand bis in dieses Jahr ausweitete. Laut euronews-Bericht vom 09.06.2017 soll der Ausnahmezustand sogar per Gesetz zum Dauerzustand werden. Das Gesetz ist laut Tageszeitung „Le Monde“ in Planung und wurde schon im Ministerrat beraten. Der Vorfall in Levalloise-Perret dürfte den Machthabern auffallend gelegen kommen – es ist wieder einmal Wasser auf ihre Mühlen zu einem günstigen Zeitpunkt.

Ein Unbekannter und sein BMW

Die Polizei fand den vermeintlichen Attentäter verdächtig schnell. Das „dunkle Fahrzeug“ konkretisierte sich schnell zu einem „schwarzen BMW“. Davon gibt es ja nicht so viele, da hatte die Polizei es sehr leicht, ganz schnell den richtigen BMW zu finden. Presseberichte legen nahe, dass die Polizei sogar schon ein Kennzeichen hatte und nun ein bestimmtes Fahrzeug suchte. Praktischerweise war es ein Mietfahrzeug und die lassen sich im Gegensatz zu Privatfahrzeugen auf jeden Fall immer orten. Der Wagen wurde also geortet und auf der Autobahn A16 vor Calais gestellt.

Nach Logik der Polizei musste der Fahrzeugführer automatisch auch der Täter sein, denn «Er war im gesuchten Auto und hat versucht zu fliehen.» (Quelle: Tagesanzeiger, 10.08.17). Natürlich hätte der Fahrer auch längst ausgetauscht worden sein können, aber auf die Idee kam erst mal keiner. Dass jemand zu „fliehen“ versucht wenn ein großes bewaffnetes Polizeiaufgebot ihn in die Mangel nehmen will, muss noch lange kein Schuldeingeständnis sein, sondern kann auch ein panischer Reflex sein. Vor allem dann, wenn man in der Vergangenheit vielleicht schon mal gewisse Erfahrungen mit der Polizei gemacht hat. Wie das „Fliehen“ genau ausgesehen haben soll, wissen wir bis jetzt nicht wirklich. Die Polizei spricht oft sehr schnell von „Fluchtversuchen“ oder „Widerstand gegen die Staatsgewalt“, wenn sie ihr eigenes, überzogenes Handeln rechtfertigen und wohlmöglich strafbare Vergehen ihrer Beamten decken will.

Nur tote Täter sind gute Täter

Und überzogen war das Handeln der Polizei bei der Festnahme eines gerade mal bloß Verdächtigen auf jeden Fall: „Rund 260 Kilometer nördlich des Tatorts stoppte die Polizei den BMW, der einem Reuters-Zeugen zufolge von Einschusslöchern durchsiebt war.“ (Quelle: Tagesanzeiger, ebenda). Das Fahrzeug durchsiebt wie bei der Mafia? Da wollten die Beamten offenbar auf ganz Nummer sicher gehen, um den Mann am besten sofort umzubringen, pardon, um ihn zu „neutralisieren“, wie das im Schönsprech des Regierungssprechers Castaner heißt.

Das gelang vorerst nicht ganz, der Festgenommene überlebte und liegt im Krankenhaus. Ob er etwas mit der Sache in Levallois-Perret zu tun hat, dafür hat die Polizei bisher nicht die geringsten Anhaltspunkte. Als besonders fahrlässig muss die wilde Schiesserei der Polizei gewertet werden, wenn man weiß, dass sich in der Nähe eine Tankstelle befand (Bericht The Guardian, 09.08.17) und sogar einer der eigenen Beamten durch einen Querschläger verletzt worden ist. Warum dieser blindwütige, überzogene Einsatz, obwohl noch gar nichts sicher war?

Laut Medienberichten soll es sich bei dem Festgenommenen um einen 36jährigen Algerier handeln, der der Polizei bislang nur durch Kleinkriminalität bekannt gewesen sei. Das wäre vielleicht auch eine Erklärung für seinen „Fluchtversuch“, so es denn überhaupt eine ernsthafte Chance dazu gab. Algerier stehen in Frankreich unter Generalverdacht, da nimmt man lieber Reißaus, solange es noch geht. Aber im Grunde gibt es nichts, was den Mann verdächtig macht. Nicht mal das übliche Behördenpalaver: „Er habe eine Aufenthaltsgenehmigung und sei den Geheimdiensten nicht wegen einer möglichen Radikalisierung bekannt“, wie die taz vom 10.08.17 zu vermelden weiß. Möglicherweise ändert sich das noch, denn Geheimdienste leiden im Zusammenhang mit (von ihnen instruierten) Anschlägen oft an einer rätselhaften Amnesie und erst später wird klar, dass es wieder mal einer von „ihren“ V-Leuten war. 

roter Kreis links: Geheimdienstzentrale DGSI, roter Kreis rechts: Tatort


DGSI in der Nähe des Tatorts

Interessant dabei: Nur ein paar Querstraßen vom „Tatort“ am Place de Verdun entfernt hat der französische Geheimdienst DGSI seine Hauptzentrale für ganz Frankreich. Es ist schon sein seltsamer Zufall, dass ausgerechnet dort dessen Personal angefahren wird. Ausgerechnet in einem beschaulichen Vorort, wo Dienste und Militär eigentlich alles unter Kontrolle haben müssten, auch weil die Stadt laut Bürgermeister über eine umfangreiche Videoüberwachung mit CCTV verfügt. Was ist auf den Bändern zu sehen? Bislang gab es keine Angaben dazu. Es wäre nicht das erste Mal, dass Videokameras ausgerechnet dann nicht funktionieren, wenn ein „Anschlag“ passiert ist.

Eine plausible Tatortrekonstruktion fehlt bislang. Vielleicht gilt es ja als Allgemeinwissen und wird daher nirgends erwähnt, aber es lässt sich durch Netzrecherche auch mittels Bildern und Stadtplänen nicht herausfinden, aus welchem Gebäude die Gruppe Soldaten herauskam, wie lange sie auf der Straße unterwegs waren, welche Straße das genau war und wer davon wissen konnte. Vielleicht weiß das ja in Levallois-Perret sozusagen jedes Kind, aber in den Medien finden wir dazu bisher keine Einzelheiten. Üblicherweise müsste es in der Umgebung solcher Gebäude Videokameras geben, aber auch darauf gibt es noch keine Hinweise.

Mediale Hinrichtung

Stattdessen haben die Behörden sich offenbar dazu entschieden, den mutmaßlichen Verdächtigen auch ohne jegliche Beweise mit vollem Namen öffentlich an den Pranger zu stellen. Journaille-Schmeißfliegen von RTL sollen bereits die Familie des Mannes belästigt haben. Die mediale Hinrichtung hat also schon begonnen und wie wir im Fall Amri gesehen haben, endet diese nicht einmal mit dem Tod. Es wird interessant zu verfolgen sein, ob es überhaupt noch offene Ermittlungen in alle Richtungen geben wird oder ob die Behörden ihr (PR-) Ziel mit dem Brutalo-Einsatz gegen einen mutmaßlichen Verdächtigen bereits erreicht haben.

Sonntag, 6. August 2017

„Geflüchtete“ statt Asylanten: Die Sprachmanipulation der „Neuen Medienmacher“



Sagen Sie auch immer noch Asylanten oder gar Ausländer zu diesen fremden Horden, die uns hier als angebliche „Flüchtlinge“ untergejubelt werden? Dann sind Sie sehr dicht an der Wahrheit dran, aber ganz weit weg von der politisch korrekten Sprachregelung. Denn selbst „Flüchtlinge“ gilt schon nicht mehr als wirklich korrekt, mittlerweile heißt es überall nur noch „Geflüchtete“. Das war kurz vor Beginn der geplanten Flüchtlingswelle 2015 noch anders. Etablierte Alpha-Journalisten als Mitwisser und Handlanger der politischen Machteliten impften uns schon 1-2 Jahre vor dem historischen 4. September 2015 den Begriff „Flüchtlinge“ als vermeintlich korrekten Sprachgebrauch für das bevorstehende Ereignis ein. Schon da hätten man ahnen müssen – und wer damals die ansteigenden Asylantragszahlen beobachtete, ahnte es auch – dass diese „Impfung“ kein Zufall war.

Sprachmanipulateure im Dienste der Flüchtlingspropaganda


Von Flucht keine Spur

Dann kamen Hunderttausende und wurden von Politik und Medien als „Flüchtlinge“ begrüßt und bejubelt. Schon damals war dieser Begriff absolut irreführend, denn die fremden Horden waren von nirgends her „geflüchtet“, sondern sie waren gerufen worden. Sie folgten dem Lockruf der europäischen, vor allem der deutschen Politik, deren Vertreter wie Außenminister Steinmeier oder Bundeskanzlerin Merkel sie förmlich eingeladen hatten. Zur „Flucht“ bestand kein Grund, denn die allermeisten dieser Fremden waren längst in Sicherheit, sofern sie überhaupt aus den angegebenen Bürgerkriegsregionen stammten. Da die BRD-Machthaber im September 2015 auf sämtliche Kontrollen verzichteten, hatten die Eindringlinge ihre Papiere vernichtet und behaupteten einfach, aus Syrien oder ähnlichen Kriegsregionen zu stammen. Prüfen konnte und wollte das keiner.

Soziales Gen ausgenutzt

Die „Flüchtlinge“ waren „Gerufene“ oder „Eingeladene“ – freilich ohne den wirklichen Gastgeber, nämlich das Volk, das die Zeche dafür zahlen muss, zu fragen. Ohne die propagandistische Vorbereitung der Massenmedien hätte das Ganze wohl einen Bürgerkrieg in Deutschland auslösen können. Dann nämlich, wenn die scheinbaren „Flüchtlinge“ auch in den täglichen Medienberichten wie früher als Asylanten oder Ausländer bezeichnet worden wären. Mit einer so ehrlichen Definition wäre der Mitleidseffekt sehr viel geringer gewesen. Erst die propagandistisch raffinierte Suggestion von angeblicher „Flucht“ und „Vertreibung“ dieser „armen Menschen“ aus vermeintlichen „Kriegsgebieten“ löste zunächst eine große Hilfsbereitschaft bei uns Deutschen aus, da wir nun mal ein sehr ausgeprägtes „soziales Gen“ haben, das immer wieder ausgenutzt wird.

ein Netzwerk der Sprachmaniplation: Die "neuen Medienmacher"


Die „Neuen Medienmacher“

Doch der Begriff „Flüchtlinge“ bekam schnell einen negativen Beigeschmack, da immer mehr Deutsche erkannten, dass sie an der Nase herumgeführt werden. Es musste ein neuer Begriff her, zumal der Begriff „Flüchtlinge“ den negativen Suffix „-linge“ verwendet. Es gibt tatsächlich Sprachpropagandisten, die dafür bezahlt werden, sich über solche Dinge den Kopf zu zerbrechen. Das sind die gleichen Leute, die auch die „Hate Speech“ erfunden, pardon, herausgefunden haben. Hier stoßen wir auf einen in der Öffentlichkeit kaum bekannten, aber äußerst einflussreichen Verein: „Neue Medienmacher“.

Der Name ist Programm, denn diesem Verein gehören einflussreiche Journalisten aus allen etablierten Massenmedien an. Gemeinsam arbeiten sie daran, unsere Sprache zu manipulieren und im Krieg der Worte die Lufthoheit zu behalten. Dabei geht es diesem Verein ganz besonders darum, die unrechtmäßige Massenüberfremdung, sprich den Genozid am deutschen Volk, sprachlich neu einzukleiden. Des Kaisers neue Kleider sozusagen. Damit der normale Medienkonsument Schritt für Schritt daran gewöhnt wird, dass alles immer fremder wird, ohne dass er dabei natürliche sprachliche Abwehrreaktionen wie etwas „Scheiß Asylanten“ oder dergleichen entwickelt.

Die Sprachmanipulation vollzieht sich durch tausende journalistische Mitarbeiter des Vereins in den Redaktionen der Medien anhand eines „alternativen Begriffskanons“, den die „neuen Medienmacher“ entwickelt haben: „Darüber hinaus erstellen wir im kommenden Jahr einen „Alternativen Begriffskanon“, um neue Begriffe für unsere Einwanderungsgesellschaft zu etablieren, sowie Formulierungshilfen und -empfehlungen für die Berichterstattung rund um Einwanderung herauszugeben.“ (Quelle: Neue Medienmacher). So wurde aus dem ohnehin schon irreführenden Propagandabegriff „Flüchtlinge“ eine noch irreführendere Wortschöpfung: „Geflüchtete“. Die abstruse Erklärung der Sprachpanscher: „So sind Worte mit dem Ableitungssuffix »-ling« im Deutschen oft negativ konnotiert (Vgl. Eindringling, Schönling, Schädling etc. Alternative  Begriffe: Geflüchtete, Schutzsuchende oder ggf. Geschützte Personen“. (Quelle: Glossar der Medienmacher).

Nun könnte meinen, dass das dumme Gequatsche eines solchen Vereins keinen interessiert. In Medien und Politik ist der Einfluss jedoch erheblich und feststellbar: Der manipulative Begriff „Geflüchtete“ findet immer stärkere Verbreitung. Sogar auf offiziellen Seiten von Behörden und Ämtern ist der Begriff schon etabliert. Bereits vor zwei Jahren fanden sich erste „Debatten“ in Medien um die „korrekte Sprachweise“. Auf dem Portal bento sorgte man sich am 20.10.2015: „Flüchtlinge oder Geflüchtete? Was unsere Sprache anrichtet“ und ließ eine verquaste linke Sprachdemagogin, pardon „Wissenschaftlerin“, zu Wort kommen:  "Geflüchtete" wird verwendet, um die Endung "-ling" zu vermeiden. Viele empfinden sie als entmenschlichend und sagen ihnen eine Nähe zu Wörtern wie Schädling nach. Als nächstes komme dann die Schädlingsbekämpfung.“

Deutsche Sprache, böse Sprache

Aha. Unsere böse deutsche Sprache ist also Schuld. Die soll natürlich genauso verschwinden, wie wir „Bio-Deutschen“ bzw. „Deutsche ohne Migrationshintergrund“ selbst. Dabei trifft Schädlinge doch ganz genau den Kern der Sache, denn Millionen Fremde richten hier in vielfältiger Weise irreparable Schäden an. Das sollen sie ja auch, darum wurde sie ja eingeladen. Aber beim Namen nennen darf das gefälligst keiner, alle Medien sollen schön auf Linie bleiben bzw. gebracht werden. Sie meinen, das klingt nach Diktatur? Nein, nein, das haben Sie sicher nur sprachlich falsch verstanden. Die neuen Mediengaukler stellen dazu fest: „Es geht hier nicht um politische korrekte Formulierungen, sondern lediglich um korrekte Zuschreibungen.“

Aber was korrekt ist und was nicht, das lässt sich nicht objektiv erfassen, sondern richtet sich nach der persönlichen politischen Sichtweise. Wer Überfremdung toll findet, will die fremden Horden natürlich positiv vermarkten. Da missfällt es den politisch-medialen Eliten, wenn „Flüchtlinge“ begrifflich mit Schädlingen oder gar einer Flutwelle in Verbindung gebracht werden könnten, wie die Geschäftsführerin der Neuen Medienmacher meint:  "Es gibt einen Eintrag, der Asylantenschwemme oder Asylantenflut heißt, so Schlagworte, die in den 80ern und 90ern benutzt wurden. Und da habe ich angefügt, dass dasselbe, was wir über diese Begriffe sagen, nämlich dass sie so assoziieren, als wären Menschen, die da kommen, einer Naturkatastrophe gleichzusetzen, gegen die man sich nicht wehren kann und die einen überrollt, dass so Worte wie Flüchtlingsstrom oder Flüchtlingswelle eigentlich die gleichen Assoziationen wecken. Und dass sie deshalb genauso wenig gut geeignet sind." (Quelle: Deutschlandfunk).

Sprachmanipulation mit Nähe zu Staat und Antifa


Nähe zu Staat und Antifa

Was sprachlich geeignet ist und was nicht, das möchte uns also dieses dubiose Journalisten-Netzwerk vorschreiben. Damit betätigt sich das Netzwerk als propagandistisch einflussreicher Arm linksextremer Antifa-Strukturen, wo der manipulative Kampfbegriff „Geflüchtete“ schon lange verwendet wird. Politisch ist die Nähe unverkennbar, wie wir auch aus der Selbstbeschreibung des Vereins ersehen:  „Unser Netzwerk versteht sich als Interessenvertretung für Medienschaffende mit Migrationsgeschichte und tritt für eine ausgewogene Berichterstattung ein, die das Einwanderungsland Deutschland adäquat wiedergibt.“

Woher die Nähe bzw. Symbiose zwischen dem Journalisten-Netzwerk, Antifa-Strukturen und globalen politischen Machteliten  rührt, lässt sich auch aus den „Partnern“ des Vereins erkennen. Dazu zählen diverse Stiftungen einflussreicher Medienkonzerne wie Bertelsmann, aber auch die staatlich subventionierte Antifa-Klitsche „Amadeu Antonio Stiftung“ der ehemaligen Stasi-Mitarbeiterin Annette Kahane. Kahane und ihre Stiftungsgenossen sind ebenso wie die „neuen Medienmacher“ auf Sprachmanipulation spezialisiert: Auch sie denunzieren unliebsame Meinungsäußerungen als „Hate Speech“, also als „Hasssprache“, die angeblich zu „Hass und Gewalt“ aufstacheln würde. In Zusammenarbeit mit BRD-Behörden bekämpft Kahanes Antifa-Stiftung auf Kosten der Steuerzahler die freie Meinungsäußerung im Internet, indem sie ganz offiziell Säuberungsaktionen auf diversen Internetportalen betreiben darf.

Zu solchen Säuberungsaktionen gegen unliebsame umgangssprachliche Äußerungen aus dem Volk wurden auch die Herrschaften der Antifa-Staatsschutzklitsche „Correctiv“ beauftragt. Und zwar von Facebook ebenso wie von staatlichen Stellen. Sprachdenunzianten des „Correctiv“ sind natürlich auch in den Verein der „neuen Medienmacher“ eingebunden, z.B. über einen gewissen Daniel Drepper. Über die Machenschaften des „Correctiv“ hatte dieser Blog bereits ausführlich berichtet und über die dubiose „Amadeu-Antonio-Stiftung“ sollten Sie unbedingt mal den Beitrag von Gerhard Wisnewski lesen.

Propaganda und Sprachmanipulation sind kein Zufall. Einzelne Redakteure hätten weder die Zeit noch die Muße dazu. Solche Dinge geschehen im großen Stil in solchen Netzwerken wie den „Neuen Medienmachern“, die dabei immer auf Tuchfühlung mit den politischen Machthabern sind. Solange sie sich vom Volk unbeobachtet fühlen, machen sie immer so weiter, aber das muss ja nicht so bleiben. Halten Sie also auch die Augen auf, gehen Sie den Dingen auf den Grund, wenn Sie das Gefühl haben, dass wir manipuliert werden.