Montag, 26. Juni 2017

Plattdeutsch als Teil einer neuen Multikulti-Strategie? Warum Politik und Medien plötzlich ihr Herz fürs Plattdeutsch entdecken



Eine fast ausgestorbene Sprache feiert in norddeutschen Gefilden ihre unerwartete „Auferstehung“: Das Niederdeutsche. Besser bekannt als „Platt“ oder „Plattdütsch“. Print- und Onlinemedien bringen verstärkt Artikel auf Platt, in den Schulen steht Platt wieder auf dem Stundenplan, im Regionalfernsehen des NDR werden aktuelle Nachrichten wieder auf Platt gebracht und in Schleswig-Holstein sollen Platt und Friesisch sogar „Amtssprache“ werden, wie das Hamburger Abendblatt im April 2015 vermeldete.

Plötzlich "platt": Eine durchaus verdächtige "Offensive"...


Viele ältere Mitbürger im Norden wird es sicher freuen. Kinder lernen Sprachen generell sehr schnell und leicht. Aber warum überhaupt diese verdächtige Plattdeutsch-Offensive auf allen Kanälen? Jahrzehntelang haben Kulturvereine vergebens den Verfall des Plattdeutschen zu stoppen versucht – und nun wird uns das auf Befehl von oben sogar regelrecht aufgedrängt. Auch der Süddeutschen Zeitung kommt das in einem Artikel vom 28.02.2016 zu Recht spanisch vor:


„Manchem weltläufigen Bildungsbürger könnte dieses Bekenntnis zur Regionalsprache widersprüchlich vorkommen. War nicht Globalisierung der Trend der Gegenwart? Ist nicht längst eine Wirtschaftswelt erwachsen, die vor allem geschliffenes Business-Englisch, -Französisch, -Spanisch verlangt? Würden moderne Eltern ihr Kind nicht eher in die Mandarin-Vorschule schicken, als es einer Sprache auszusetzen, die fast nur noch im norddeutschen Hinterland eine Rolle spielt?“


Seit dem Beginn des Rock`n‘Roll-Zeitalters in den 1950er Jahren haben gerade die etablierten Medien unsere deutsche Sprache gezielt verhunzt, mit Anglizismen durchsetzt und das heute so weit verbreitete „Denglisch“ nach Kräften gefördert. Im Radio liefen abgesehen von dem kleinen Ausrutscher mit der „Neuen Deutschen Welle“ fast ausschließlich angloamerikanische Lieder und angloamerikanische Modeworte prägten zunehmend die Werbung, das Fernsehen und letztlich unsere eigene Art zu sprechen. Nach jahrzehntelanger Umerziehung wurde uns die „Sprachkultur“ unserer Besatzer endlich erfolgreich eingepflanzt – und nun plötzlich die große Sprachwende zurück zum Niederdeutschen?

Eigentlich ein Grund zum Freuen. Aber irgendwie ist man ja doch misstrauisch, wenn es so plötzlich „von oben“ kommt. Von denen, die die ganze Zeit genau das Gegenteil wollten, nämlich weniger deutsch und weniger eigene Kultur. So staunen wir nicht schlecht, dass ausgerechnet der „Norddeutsche Rotfunk“ (NDR) auf einmal sein Herz für plattdeutsche Sprachkultur entdeckt hat, wo doch gerade dieser Sender ansonsten für seine Deutschfeindlichkeit über den Norden hinaus bekannt ist. Ganze Regionalsendungen werden beim NDR mittlerweile vollständig in Platt gebracht, so als ob das ganz normal für die hier lebende Bevölkerung wäre.

Auch Ämter und Behörden sind wie selbstverständlich auf die „platte“ Kampagne aufgesprungen. Auf Betreiben der Landesschulbehörden wird in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein an immer mehr Schulen wieder „Platt gesnackt“, dafür wurden sogar „Modellschulen“ eingerichtet, wie shz.de berichtete. „Das wird gut angenommen, wir haben noch viele weitere Schulen, die gern mitmachen würden“, wird Marianne Ehlers vom Schleswig-Holsteinischen Heimatbund in dem Bericht zitiert. Und es soll keineswegs ein Modell an Grundschulen bleiben: „Der Plan ist schon, dass die Schüler ihr Abitur auch auf platt ablegen können“, wird Ehlers weiter zitiert. Angesichts der Behauptung, dass deutsche Schüler in internationalen Studien angeblich immer schlechter abschneiden, das Bildungsniveau immer weiter sinkt und immer mehr Jugendliche hierzulande nicht einmal das Hochdeutsche halbwegs beherrschen, ist das fast schon eine beängstigende Vorstellung.

Ist es denn nicht völlig abwegig, Kinder und Jugendliche zu „verplätten“, statt dafür zu sorgen, dass sie erst mal die deutsche Sprache an sich fehlerfrei sprechen und schreiben können? Wir brauchen uns bloß in „sozialen Netzwerken“ umzusehen, um festzustellen, wie schlecht es wirklich um die deutsche Sprache bestellt ist. Gerade Jugendliche können kaum noch einen deutschen Satz vernünftig schreiben, geschweige denn Bewerbungen. Und nun soll ausgerechnet das Plattdeutsche mit allen Mitteln gefördert werden?

Widersprüchlich: Platt-Propaganda mit Anglizismen wie "cool"


„In den 1960er- und 1970er-Jahren galt Plattdeutsch als die Sprache der Rückständigen. Heute ist es trendig.“, behauptet ein Verbrauchermagazin der Drogeriekette DM. Ob etwas „trendig“ ist, wird ja bekanntlich immer von denen bestimmt, die den entsprechenden Einfluss haben. Die Kulturvereine, die sich lange Zeit vergeblich gegen das Aussterben des Platts gewehrt haben, sind das sicher nicht. Der Wind scheint eher aus einer ganz anderen Richtung zu wehen, die viele bestimmt nicht hinter der neuen Platt-Offensive vermuten würden: Ausgerechnet die Völkerfeinde aus Brüssel haben diesen „Trend“ als EU-Richtlinie vordiktiert.

Aber warum? Schneiden die sich damit nicht ins eigene Fleisch, wenn sie ihre Untertanen wieder zu mehr völkischer Sprachkultur anhalten? Offenbar sehen die EU-Propagandisten sogar einen Vorteil darin für ihre eigenen Überfremdungspläne. Klingt widersprüchlich, ist es aber nicht:


„Seit 2002 wirbt die Europäische Union für die Mehrsprachigkeit und das Sprachenlernen in Europa. Vor diesem Hintergrund erhalten Regional- und Minderheitensprachen, in Niedersachsen sind das Niederdeutsch, Saterfriesisch und Romanes, wie auch Sprachen von Einwanderern neue Funktionen. Zweitsprachen von Kindern, zuvor ein lästiges Bildungshemmnis, können nun als Bildungs- und Integrationschance wahrgenommen werden“





Auf gut deutsch: Das Plattdeutsche wird als „Minderheitensprache“ wieder hinter dem Ofen hervorgekramt, um uns viele andere „Minderheitensprachen“ unauffälliger unterjubeln zu können. Und da geht es dann nicht mehr um Deutsche, die ihre lokale Sprachkultur pflegen, sondern um fremde Horden aus dem Ausland, die sich hier mit ihren Sprachkulturen breit machen sollen. Den Anfang dieser Propaganda machten übrigens schon vor einigen Jahren mehrere TV-Krimis auf ARD + ZDF, die sich mit der sorbischen Minderheit in Brandenburg befassten. Als nächstes steht uns eine PR-Welle für „Romanes“ bevor, die von der EU ganz dreist als niedersächsische Lokalsprache verkauft wird, obwohl es bei „Romanes“ eigentlich um als „Sinti- und Roma“ deklarierte Zigeunersippen aus Osteuropa geht.

Plattdeutsch wird hier offenbar als Teil einer neuen Multikulti-Strategie benutzt, wie auch eine entlarvende Aussage der niedersächsischen Schulbehörde zeigt:


„Sprachen bereichern das Leben – wer mehr Sprachen spricht, hat mehr Zugänge zu Menschen und Kulturen. Die sogenannten kleinen Landessprachen Niederdeutsch und Saterfriesisch stehen in Niedersachsen wie kaum ein Kulturgut für Authentizität, Identität und Diversität.“


Von oben verordnete „Sprachtoleranz“, die dazu dienen soll, die allgemeine Toleranz gegenüber Ausländern mit ihren fremdartigen Sprachen zu fördern. Darum geht es also wirklich. Die Einführung des Plattdeutschen ist nur der Steigbügel für langfristigere Strategien zur Überfremdung und damit einhergehenden Entddeutschung unserer Gesellschaft. Die letzten kleinen „Sprachinseln“ der Deutschen sollen dann ihre „lokalen“ Minderheitensprachen sein – während das uns alle seit lutherischen Zeiten verbindende Hochdeutsch ruhig zerbrechen kann.

Die Plattdeutsch-Offensive soll außerdem den Eindruck erwecken, dass wir Deutschen, auch wenn wir zu Sklaven einer globalistischen Weltregierung gemacht werden, immer noch ein Stückchen „Identität“ bewahren können: Nämlich in den von der EU verordneten „Sprachinseln“ unserer plattdeutschen Minderheitensprachen. Das bestätigt in dem genannten SZ-Artikel auch die Hamburger Uniprofessorin Ingrid Schröder:


"Wir wissen, dass mit Globalisierung immer auch eine Lokalisierung stattfindet", sagt Ingrid Schröder, Leiterin der Abteilung Niederdeutsche Sprache und Literatur an der Universität Hamburg, "natürlich geht es dabei auch um Identität. Man wirft quasi einen Anker." Sie als Professorin findet es deshalb sogar ausgesprochen zeitgemäß, dass die norddeutschen Kultusministerien dem Niederdeutschen wieder mehr Raum geben und damit der Charta für Regional- und Minderheitensprachen folgen, die Deutschland 1998 ratifiziert hat. Dänisch, Nord- und Saterfriesisch, Ober- und Niedersorbisch sowie das Romanes der Sinti und Roma stehen durch die Charta unter staatlichem Schutz. Und eben auch das Niederdeutsche.


Im Klartext: Wir werden sprachlich schon mal auf unsere Rolle als Minderheit im eigenen Land vorbereitet. Wir bekommen eine „platte“ Scheinidentität zugewiesen, die das Übel der Globalisierungsstrategie ein wenig abmildern soll. Gleichzeitig werden wir im eigenen Land auf eine Stufe mit den Minderheitensprachen fremder Horden aus aller Welt gestellt und damit als Staatsvolk endgültig abserviert.

Natürlich spricht nichts dagegen, Plattdeutsch zu „snacken“, wo es üblich ist und aus der eigenen Art kommt. Aber es ist keine „Minderheitensprache“ und darf vor allem das gemeinsame sprachliche Band unseres Volkes nicht verdrängen: Hochdeutsch hat seit lutherischen Zeiten maßgeblich zur Entwicklung der Einheit unserer deutschen Stämme beigetragen. Diese Einheit sollten wir uns nicht wieder nehmen lassen von „platten“ Heuchlern, die unser Volk wieder auseinanderdividieren und in einem sprachlichen Vielvölkerbrei untergehen lassen wollen.

Mittwoch, 21. Juni 2017

War der US-Student Otto Warmbier in eine staatliche Provokation verwickelt?



Der 22-jährige US-Student Otto Warmbier ist am 19. Juni 2017 seinen schweren Gehirnverletzungen erlegen. Einige Tage zuvor durfte er nach 18 Monaten Haft aus Nordkorea ausreisen, wo er wegen „feindlicher Aktivitäten“ verurteilt und ins Gefängnis gesteckt worden war. 

Der NATO-Spiegel hilft den USA fleißig beim Säbelrasseln


Die nordkoreanische Regierung hatte den Verurteilten aus humanitären Gründen ausreisen lassen, weil sich der Gesundheitszustand Warmbiers in der Haft stark verschlechtert hatte. US-Ärzte fanden jedoch keine Ursache für seine schweren Gehirnverletzungen, auch keine Hinweise auf Folter. Nordkoreanische Mediziner gingen davon aus, dass Warmbier aufgrund einer Nahrungsmittelvergiftung und Schlaftabletten ins Koma fiel.

Unklar ist jedoch nicht nur die Todesursache, sondern der ganze Fall an sich. Was tatsächlich zur Festnahme und Verurteilung Warmbiers in Nordkorea geführt hat, ist entgegen anders lautenden Medienberichten bis heute nicht wirklich geklärt. Die offizielle Version lautet: Warmbier habe während seines Aufenthaltes im Yanggakdo Hotel in Pyongyang versucht, ein politisches Banner zu stehlen und es als „Trophäe“ in die USA zu verbringen. Um welches Banner es genau geht, ist nicht ersichtlich, aber es soll inhaltlich „die Liebe des nordkoreanischen Volkes zu seinem System“ propagieren. Ein politisches Symbol also. Das höchste Gericht in Nordkorea wertete den versuchten Diebstahl als „staatsfeindlichen Akt“ und verhängte 15 Jahre Haft mit Zwangsarbeit.

Die Tat ist bislang nur belegt durch die Behauptungen der nordkoreanischen Justiz und das „Geständnis“ des Verurteilten selbst. Das „Geständnis“ an sich wurde mit großer Wahrscheinlichkeit erpresst. Dafür spricht die „Pressekonferenz“ n Nordkorea im Februar 2016, auf der Otto Warmbier sich selbst tränenreich eines „schweren Verbrechens“ beschuldigte. Es war ganz offenkundig eine Inszenierung aus propagandistischen Gründen, um dem nordkoreanischen Volk vor laufenden Kameras einen US-Amerikaner als „Verbrecher“ und Provokateur vorführen zu können und die USA zu demütigen.

Das „Geständnis“ an sich wurde Warmbier quasi in den Mund gelegt. Als Wirtschaftswissenschaftsstudent einer US-amerikanischen Elite-Uni dürfte Warmbier den Ernst der Lage erkannt haben und sich darüber im Klaren gewesen sein, dass es besser für ihn ist, wenn er bei dieser öffentlichen Anprangerung mitspielt. Seltsam ist jedoch, wie ausführlich Warmbier mitspielte. Er offenbarte Details, die sich die Nordkoreaner kaum alleine hätten ausdenken können.

Um den CIA bei Warmbiers „Geständnis“ ins Spiel zu bringen, hätten die nordkoreanischen Staatsbeamte sicher nicht viel Phantasie gebraucht. Aber die Details, die Warmbier dann preisgab, die hätten die Nordkoreaner ohne seine Hilfe kaum konstruieren können. Sofern es konstruiert war. In seiner verzweifelten Lage wäre es nur zu menschlich gewesen, wenn Warmbier sich hilflos, von seinen „Einflüsterern“ allein gelassen und verraten gefühlt hätte. In so einer ungewöhnlichen Situation redet man sich vieles von der Seele. Wäre es sonst nicht viel einfacher gewesen, wenn er „gestanden“ hätte, dass er die ganze Aktion allein geplant hat und niemand sonst davon wusste?

Otto Warmbier war zum Zeitpunkt seiner Nordkorea-Reise 21 Jahre alt. Ein „dummer Junge“ war er allerdings sicher nicht mehr. Immerhin schaffte er drei Jahre zuvor, im Herbst 2013, die äußerst schwere Zulassung zu einer der berühmtesten Elite-Universitäten der USA, der Universität von Virginia (U-Va). Dort studierte er Wirtschaftswissenschaften und leitete einen von Studenten der McIntire-School geführten Alternativen Investment Fund. Die Universität von Virginia wurde auf Betreiben des ersten US-Präsidenten Jefferson gegründet und brachte bereits mehrere weitere US-Präsidenten hervor, außerdem zahlreiche Gouverneure, Senatoren und andere hohe Funktionäre in US-Regierungen. An einer solchen Uni, wo die ökonomisch-politischen Machteliten des Landes rekrutiert werden, studieren nur Leute, die genau wissen, was sie tun.

Das wusste auch Warmbier, als er sich einer 5-tägigen Reise nach Nordkorea anschloss, die seine Wirtschaftsklasse über das Reisebüro Young Pioneers gebucht hatte. Die Reisegruppe saß schon fast wieder im Flieger nach Hause, als Warmbier plötzlich aus der Flughafen-Sicherheitszone von nordkoreanischen Beamten herausgezogen wurde. Sein Mitreisender Danny Gratton sagte später der Washington Post, dass Warmbier nicht wirklich überrascht wirkte und sogar halbwegs lächelte, als er abgeführt wurde. Eine seltsame Reaktion auf eine plötzliche Festnahme, die sich eigentlich nur damit erklären lässt, dass Warmbier schon damit gerechnet haben muss, das doch noch etwas passieren würde.

Doch was war eigentlich passiert? Hatte Warmbier in seiner Not eine Tat „gestanden“, die gar nicht stattgefunden hat? Oder hat er die Tat begangen und dabei mehr „gestanden“, als nötig gewesen wäre?

Obwohl Warmbier den versuchten Diebstahl in der 5. Etage des Hotels „gestand“, stritt er gleichzeitig ab, die Idee zu dieser Aktion gehabt zu haben. Nach eigener Aussage hatte er gleich mehrere „Einflüsterer“ aus unterschiedlichen Kreisen, was seine Darstellung trotz der Umstände, unter denen er sie preisgab, durchaus glaubhaft erscheinen lässt. Ganz ohne Not belastete er Mitglieder einer kleinen, scheinbar unbedeutenden Sekte aus Wyoming, nämlich der „Friendship United Methodist Church“. Warmbier selber soll jedoch kein Mitglied der Sekte gewesen sein. Aus dieser Sekte haben demnach mindestens zwei Personen Warmbier dazu angestiftet, bei seiner Nordkorea-Reise in dem besagten Hotel ein Propaganda-Banner zu stehlen.

Laut Washington Post vom 29.02.2016 erzählte Warmbier, dass er von einem „weiblichen Mitglied“ der Sekte „instruiert“ worden war, „eines der wichtigsten Propagandasymbole Nordkoreas“ zu stehlen und als „Trophäe“ in die USA mitzubringen. Ein anderes Mitglied der Sekte soll ihm versprochen haben, ihm einen Gebrauchtwagen im Wert von 10.000 US-Dollar zu schenken, wenn er den Diebstahl begeht. Seine Mutter sollte überdies 200.000 US-Dollar erhalten, wenn es zum Prozess kommt und Warmbier verhaftet wird. Das Geld sollte aber nur ausgezahlt werden, wenn die Beteiligung der Sekte nicht namentlich erwähnt würde.

Nach Warmbiers Aussage sei seine Familie in „finanziellen Schwierigkeiten“ und er habe das Angebot der Sekte als „einzige goldene Gelegenheit“ angesehen, das Geld für seine Familie zu verdienen. Warum seine Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckte und er keine andere Möglichkeit sah, seiner Familie dabei zu helfen, bleibt bis auf weiteres unaufgeklärt. Fakt ist aber, dass die Sache mit der Methodistensekte zu speziell klingt, als dass irgendwelche nordkoreanischen Beamte sich so etwas aus der Ferne hätten aus den Fingern saugen können.

Es gab jedoch noch weitere Anstifter, die Warmbier nach eigener Aussage zu seiner Aktion „ermutigt“ hätten: Diese finden wir im verborgenen Dschungel US-amerikanischer Studentenverbindungen, die meist halbgeheim oder sogar streng geheim sind und in der Regel von höchsten Machteliten geführt werden. An der elitären Universität von Virginia gibt es viele solcher mysteriösen Verbindungen, die darum buhlen, möglichst jeden Studenten einzufangen, der ihnen von Nutzen sein kann. Söhne und Töchter reicher, mächtiger Familien sind immer dabei. Aber auch fähige Talente, die sich willig erweisen, werden gerne aufgenommen und für die langfristigen Ziele der Machteliten eingespannt.

Eine solche Verbindung ist die „Z Society“. In einem Brief schrieb Warmbier intime Details über diese Verbindung und erzählte, dass er dort gerne Mitglied werden wollte. Die „Z Society“ sei laut Warmbier die geheimste Organisation der UV-a. Sie finanziert die Universität mit Millionen Dollar und ihre Mitglieder waren u.a. der US-Präsident Woodrow Wilson und ein ehemaliger CIA-Chef. Um Mitglied zu werden, muss man eine „mutige Tat“ begehen, sagte Warmbier und wies darauf hin, dass die „Z Society“ wusste, dass er gerne Mitglied werden wollte, um die finanziellen Schwierigkeiten seiner Familie zu beseitigen. Die mächtige Verbindung habe von ihm erwartet, dass er eine „tapfere Tat“ begeht.

Wer die Bedeutung solcher Studentenverbindungen an US-amerikanischen Elite-Unis kennt, der weiß, dass hier in der Tat ein starkes Motiv liegen könnte. Hat Warmbier von sich aus die geheime „Z Society“ ins Spiel gebracht oder wer hat ihn dazu gebracht? Dass die Nordkoreaner das ohne seine Hilfe in dieser Weise hätten konstruieren können, erscheint eher abwegig. Wer als Unwissender an der UV-a nach einer Studentenverbindung sucht, mit der sich so ein Motiv konstruieren ließe, der kann lange suchen… und würde viel eher auf die „Seven Society“ stoßen, die noch viel geheimer agiert, sich aber selber mit CIA-Kontakten brüstet. Das wäre ja aus Sicht der Nordkoreaner viel naheliegender gewesen.

Ohnehin ist es fraglich, ob die Nordkoreaner überhaupt ein Interesse daran gehabt hätte, so aufwendig Motive und Anstifter im Detail zu konstruieren. Für sie war der Fall propagandistisch erfolgreich und erledigt. Und trotzdem kommt Warmbier mit allen diesen Details daher über Mitglieder einer weitgehend unbekannten Methodistenkirche und über eine von vielen Studentenverbindungen. Wie wichtig die Aufnahme in eine solche Verbindung bei US-Studenten ist, steht außer Frage. Aus Warmbiers Worten klingt am Ende jedoch Verbitterung und Enttäuschung:


"Meine Belohnung für mein Verbrechen war so viel kleiner, als die Belohnungen, die die Z Society und die Friendship United Methodist Church von der US-Administration bekommen"


War Otto Warmbier, ohne es zu wissen, in einen staatlichen Provokationsversuch verwickelt? Hatte man ihn ganz bewusst angestiftet, den Diebstahl zu begehen, in der Hoffnung, dass er vor Gericht landet, damit man den Fall anschließend politisch ausschlachten konnte? Es bedurfte ja offenbar einer „Instruktion“, damit Warmbier überhaupt wusste, WO er WAS stehlen sollte: Im angeblich „geheimen“ 5. Stock des Hotels, der – ganz mysteriös! – nicht per Fahrstuhl angefahren werden kann, nur für Mitarbeiter zugänglich sein soll und wo viele Propaganda-Plakate an den Flurwänden ausgehängt sind. Was Warmbier nicht wusste: Seine Mühe war von Vornherein zum Scheitern verurteilt, weil die gewünschte „Trophäe“ viel zu groß war, als dass er sie unbemerkt hätte wegtragen können. 

Sieht so der 5th Floor aus, wo Warmbier das Banner stehlen sollte?


Einem Reisebericht auf monsoondiaries aus August 2011 entnehmen wir, dass es keiner besonderen „Tapferkeit“ bedarf, um diesen mysteriösen 5. Stock aufzusuchen und sich dort ungehindert aufzuhalten. Es waren in der Vergangenheit schon diverse Neugierige dort, die darüber berichteten. Offenbar empfand es aber keiner als sonderlich interessant, dort ein Plakat zu stehlen. In den Berichten ist davon die Rede, dass der 5. Stock wie ein „Bunker“ aussähe und dass es dort viele Kameras sowie einen Überwachungsraum gäbe, von dem aus vermutlich jedes Hotelzimmer per Kamera eingesehen werden kann. Vielleicht war es das Stehlen vor laufenden Überwachungskameras, das den Nervenkitzel dieser „Mutprobe“ ausmachen sollte.

Otto Warmbier lief offenbar in eine Falle. Eine Falle, von der seine Anstifter gewusst haben müssen, dass es eine Falle sein würde. Sie haben billigend in Kauf genommen, dass Warmbier inhaftiert und verurteilt werden würde. Wer die geheime Geschichte der US-amerikanischen Kriege kennt, der kann hier eins und eins zusammenzählen. Denn quasi jeder US-Krieg basiert auf Kriegsvorwänden, die die USA selber im Vorwege konstruiert haben.

Die propagandistische Ausschlachtung von Warmbiers Schicksal spricht dafür, dass ein solcher Vorwand geschaffen werden sollte. Aus Sicht der US-Regierung war die Propaganda der US-Medien erfolgreich gelungen. Die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley, war jedenfalls begeisterst. Sie sagte: „Der Tod des Studenten berühre das Herz der Amerikaner wie kein anderer“ (Quelle: t-online, 20.06.2017). Eine perfekte Voraussetzung, um anschließend die Herzen der Amerikaner für einen Krieg gegen Nordkorea zu gewinnen?

Der transatlantische US-Politiker und Kriegstreiber aus den Reihen der CFR-Schattenregierung, John McCain, formulierte schon mal eine Art Kriegserklärung, die der SPIEGEL prompt abdruckte:


"Nordkorea bedroht seine Nachbarn, destabilisiert die Asien-Pazifik-Region und entwickelt rasch die Technologie, um die USA mit Nuklearwaffen treffen zu können."
Nun habe das Land den Konflikt eskaliert, so McCain.
"Die Vereinigten Staaten von Amerika können und sollten die Tötung ihrer Staatsbürger durch feindliche Kräfte nicht tolerieren."


Der US-Krieg gegen Nordkorea steht vermutlich schon unmittelbar vor der Türe und der Tod des US-Studenten Otto Warmbier wäre derzeit ein wichtiger „Auslöser“, um das amerikanische Volk auf einen solchen Krieg moralisch einzustimmen. Die Geschichte mit dem Hotel war einfach zu verlockend, als dass sie nicht von interessierter Seite her eingefädelt worden sein dürfte.

Sonntag, 18. Juni 2017

Gläserne Gesetze für gläserne Bürger? Die „Open Knowledge Foundation“ als trojanisches Pferd globaler Lobbyisten?



Vor ein paar Tagen machte eine Meldung im SPIEGEL den aufmerksamen Leser stutzig: Ein „neues Portal“ will angeblich „Lobbyisten outen“, was angeblich „Druck auf die Bundesregierung“ ausüben würde. Die Herausgabe „bislang unveröffentlichter Lobby-Papiere“ soll erreicht werden. Du liebe Güte, dann bekäme das Volk womöglich mit, wer wirklich hinter den Gesetzen steckt, die Politiker auf Befehl globaler Konzernkartelle verabschieden. Oder soll genau das bloß vorgegaukelt werden und der Bürger mal wieder in die vielpropagierte Transparenz-Falle tappen?

Spieglein, Spieglein an der Wand, warum verarscht du das ganze Land?


Die SPIEGEL-Lohnschreiber selbst geben sich ahnungslos: Angeblich ließe sich kaum beantworten, wie groß die Macht der Lobbyisten sei und welchen Einfluss sie auf die Gesetzgebung hätten. Wobei der Begriff „Lobbyisten“ alleine schon eine bewusste Irreführung und Verniedlichung ist, denn dabei denkt man unwillkürlich an viele kleine „Klinkenputzer“, die bei den Abgeordneten von Tür zu Tür kriechen. Tatsächlich geschieht die Einflussnahme globaler Konzerne auf die Politik in ganz anderen Dimensionen und ist über ein paar „Lobby-Papiere“ ganz sicher nicht durchschaubar. Aber wie groß ihre Macht ist, das ist im Ergebnis nicht zu übersehen, denn ALLE maßgeblichen Gesetzesänderungen in der BRD basieren auf dem Einfluss wirtschaftlicher, geopolitischer oder geostrategischer Operationen.

Ob es uns Bürgern wirklich hilft, wenn wir sehen können, wer da so alles Einfluss auf unsere Gesetze hat, während wir selber offenbar überhaupt keinen haben? Oder fühlen wir uns nicht gleich viel besser, wenn wir ganz transparent darüber informiert werden, wem wir welches Gesetz zu verdanken haben?

Verhindern können wir es ohnehin nicht, egal wen wir wählen und egal, wie transparent die Gesetze erlassen werden. Wir sind am Ende immer die Dummen, die es ausbaden müssen. Trotzdem möchte die Open Knowledge Foundation Deutschland e.V. (OKFN) uns dabei helfen, die Entstehung von Gesetzen besser nachzuvollziehen. Weil wir sonst ja niemals auf den Gedanken kommen würden, dass der Staat korrupt sein könnte und seine Vertreter, die gewählten Marionetten, pardon: Politiker, nur Vasallen globaler Machteliten sind.

Seltsamerweise sollen wir aber genau den Staat fragen, der da scheinbar am Pranger der selbsternannten Anti-Lobbyisten steht. „Frag-den-Staat“ nennt sich die „Gläserne Gesetze“-Seite der dubiosen Stiftung, die übrigens ein Ableger der global agierenden gleichnamigen NGO namens „Open Knowledge Foundation International“ ist. Die Anti-Lobbyisten scheinen also ausgerechnet auf den Staat und vor allem die Bundesregierung zu vertrauen, wenn es um den Kampf gegen Lobbyismus zwischen Politik und Konzernen geht. So kündigt die Stiftung an: Wir sind mit Teilen der Bundesregierung in Kontakt und hoffen, dass es schon bald aktive Transparenz in der Gesetzgebung gibt!“. Ja klar, die gute Bundesregierung wird sicher gerne dafür sorgen. Und am Heiligabend kommt der Weihnachtsmann…

Warum beschleicht einen hier irgendwie das Gefühl, für dumm verkauft zu werden? Sollen wir am Ende nur glauben, dass hier eine Transparenz geschaffen wird, die in Wahrheit aber ein zahnloser Papiertiger ist? Die Stiftung begnügt sich mit kleinen Ansprüchen. Sie sieht ihr Ziel erreicht, wenn „die Bundesministerien beschließen, ihre Referentenentwürfe und Stellungnahmen dazu aktiv zu veröffentlichen“. Eine Forderung ohne Wert. Beschließen kann man viel, über die Qualität der Papiere sagt das gar nichts. Erst recht nicht darüber, was NICHT in diesen Papieren steht. Die Stiftung schwadroniert weiter: „Sehr viel wichtiger noch ist die Einführung eines verbindlichen Lobbyregisters, in dem Lobbyisten u.a. ihre Kontakte zu Beamten und Politikern öffentlich machen müssen.“. Ebenfalls eine wertlose Forderung, denn in diesem Register würde mit Sicherheit alles stehen, nur nicht das, was das Volk über die geheimen Verbindungen der Machteliten wirklich wissen sollte. Gläserne Augenwischerei.

Vielleicht sollten wir erst mal transparent machen, um was für eine Stiftung es sich bei der Open Knowledge Foundation (OKFN) handelt. Dann können wir sicher besser nachvollziehen, in welchem Sinne diese Leute handeln. Im „Team“ der deutschen OKFN finden wir lauter studierte Leute aus höheren Gesellschaftsschichten, die durchweg schon in ähnlichen „NGOs“ mit ähnlich angloamerikanischer Färbung tätig waren und sich für geostrategische Flüchtlingspolitik ebenso engagieren wie für EU-Projekte und Regierungskooperationen. Zudem bestehen gute Kontakte zu einflussreichen etablierten Medien wie ZEIT oder SPIEGEL. Alles wirkt irgendwie fremdgesteuert und meilenweit entfernt vom ganz normalen Bürger, dem sie angeblich helfen wollen.

Doch wer steuert denn eigentlich die OKFN? Abgesehen von der aktiven Zusammenarbeit mit der Bundesregierung kooperiert „Frag-den-Staat“ auch mit der antifaschistisch angehauchten Staatsschutzklitsche „CORRECTIV“, die in der Vergangenheit bereits mehrfach auffällig geworden ist als bezahlte Denk- und Propagandafabrik für die Interessen globaler westlicher Machtapparate, von denen sie auch großzügig finanziert wird. So erhalten die PR-Profis vom CORRECTIV unter anderem Gelder der berüchtigten Soros-Stiftung Open Society Foundation – genau wie die OKFN, die „signifikante Gelder“ in den Jahren 2012 und 2013 u.a. von George Soros Open Society Institute erhielt.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs der lobbyistischen Verflechtungen der Open Knowlegde Foundation Deutschland e.V., denn „signifikante Gelder“ für die selbsternannten Transparenz-Förderer gab es ausgerechnet von den allerschlimmsten Gegnern jeglicher Transparenz: Der EU, Google und Microsoft. Ein solcher Widerspruch sollte nun wirklich hellhörig machen. Es passt aber in den wahren Kontext dieser zweifelhaften Transparenzfreunde, zu deren Geburtshelfern im Jahre 2011 auch die grünennahe Denkfabrik „Heinrich-Böll-Stiftung“ und die „Kreditanstalt für Wiederaufbau“ (KfW) zählten.

Das alles sind schon gute Gründe genug, um an den vorgeblichen Zielen der Stiftung zu zweifeln. Hinzu gesellen sich aber noch „ideelle“ Unterstützer. Oder sollten wir besser sagen: „Ideologische“ Unterstützer? Wichtigster Unterstützer ist offenbar die global agierende Stiftung Transparency International. Diese fungiert ebenfalls als Propagandawaffe in Diensten des schwerkriminellen und mächtigen US-Finanzmagnaten George Soros. Weiterhin bekommt sie ihre Zuwendungen u.a. von der CIA-Tarnorganisation „Nationale Endowment for Democrazy“ (NED). Der deutsche Ableger, „Transparency International Deutschland e.V.“, lässt sich hauptsächlich von diversen namhaften deutschen Konzernen aushalten und besitzt sogar noch die Frechheit, dies ganz ohne Scham zu propagieren.

Das ist schon mehr als verdächtig: Ausgerechnet jene, die Gesetze über ihre Lobbyarbeit manipulieren, nämlich große namhafte Konzerne, treten als Finanziers ihrer scheinbaren Widersacher auf. Nachtigall, ick hör dir trappsen.

Diesem Trappsen, das schon mehr ein lautes Trampeln sein dürfte, wollte die Stiftung auf ihrem „Frag-den-Staat“-Portal sicherheitshalber auch gleich entgegentreten. Ganz richtig vermuteten die Stiftungsmacher, dass sie der berechtigte Vorwurf der Korruption und Käuflichkeit treffen würde. Sie veröffentlichten deshalb eine äußerst plumpe Stellungnahme folgenden Wortlautes:

„Ihr seid doch von der BRD GmbH finanziert!

Leider nicht. Wir finanzieren uns aber über Spenden und bitten dich, wenn möglich, uns mit einer Fördermitgliedschaft von 5 Euro im Monat hier zu unterstützen. Davon bezahlen wir mögliche Klagen nach den Informationsfreiheitsgesetze und die Arbeit an FragDenStaat. Wir können außerdem sehr unsere limitierte Kunstedition #000000 empfehlen, von der es noch einige Exemplare gibt. Feedback an uns bitte per Mail, Twitter oder Github.“

Entlarvender geht es kaum. Wenn es mal „nur“ die „BRD GmbH“ wäre. Tatsächlich ist das Ausmaß der globalen Finanzierungsverflechtungen noch viel schlimmer. Es stecken ganz andere Kaliber hinter der wertlosen Anti-Lobbyismus und Pro-Transparenz-Propaganda. Die Open Knowledge Foundation ist eine klassische NGO, also „Nicht-Regierungsorganisation“, nach dem Muster zahlreicher anderer NGOs, die niemals aus dem normalen Volk kommen, sondern in machtelitären Kreisen geboren werden und von dort ihre Bestimmung, ihre Mittel und ihre Propaganda erhalten.

NGOs folgen der in Machtkreisen beliebten Hegelschen Dialektik: Es wird das Gegenteil von dem propagiert, was sich eigentlich dahinter verbirgt.  Krieg heißt nicht Krieg, sondern Friedensmission. Regierungsorganisation heißt nicht Regierungsorganisation, sondern Nicht-Regierungsorganisation. Aber ein Blick auf die Finanziers und Unterstützer offenbar meist, woher wirklich der Wind weht. Die selbsternannten Anti-Lobbyisten sind ein trojanisches Pferd der Regierung. Genau genommen sogar mehrerer Regierungen, denn die Finanziers sind globale Magnaten, die ihr Geld ganz sicher nicht gegen ihre Interessen anlegen.

Der Trick ist alt, wird aber immer wieder mit Erfolg angewandt: Bevor das Volk selber auf die Idee kommt, sich für seine Interessen zu engagieren, bekommt es von den Mächtigen eine scheinbare Lösung präsentiert, damit die Mächtigen die Kontrolle nicht verlieren. Das Volk will keine Flüchtlingsmassen – die Mächtigen organisieren scheinbare Protestinitiativen. Das Volk will nicht mehr die etablierten EU-Parteien wählen – kein Problem, flugs wird eine „Alternative für Deutschland“ gegründet. Das Volk fordert mehr Transparenz – bitte sehr, schon ist eine passende Stiftung zur Stelle. Und immer wundert sich der Bürger, warum am Ende nichts dabei herauskommt, warum alles irgendwie im Sande verläuft und sich nichts ändert.

Die Antwort ist ganz einfach: Es sind immer trojanische Pferde, die uns da vorgesetzt werden. Die Mächtigen sind uns immer einige Schritte voraus, weil sie wissen, wie der Bürger reagieren wird, wenn sie dieses oder jenes unternehmen. Gesetze können gläsern sein wie sie wollen, was nützt es, wenn wir sie nicht verhindern können?