Montag, 13. März 2017

Den (EU-) Mächtigen zum Wohlgefallen: Wie „pulse of europe“ in den etablierten Medien aufgeplustert wird



Montagsdemonstrationen kommen bekanntlich aus dem einfachen Volk. Daran wollten die Macher einer höchst dubiosen „Bürgerinitiative“ offenbar ganz bewußt nicht anknüpfen und erklärten den Sonntag zum Tag ihrer öffentlichen EU-Sonntagsreden. Unter der anglizistischen Parole „pulse of europe“, zu deutsch: Puls von Europa, machen Lobbyisten der Brüsseler EU-Diktatur mit Demonstrationen in mehreren Städten auf sich aufmerksam.

Über das Internet läßt sich bekanntlich für fast jedes politische Thema der Stein ins Rollen bringen und ganz nach Belieben Interessengruppen mobilisieren. So fingen auch die Befürworter des europäischen EU-Einheitsbreis im November letzten Jahres mit wenigen hundert Teilnehmern an, haben mittlerweile allerdings schon ein paar Tausend „Jubelperser“ gefunden, die gemeinsam das völkerfeindliche Konstrukt der „Vereinigten Staaten von Europa“ hochleben lassen wollen.

Die Idee dahinter ist schon sehr alt und wurde stets von völker- und nationalfeindlichen Hetzern propagiert, allen voran einst der wahnsinnige Graf Coudenhove-Kalergie, dem für Europa eine „eurasisch-negroide Mischrasse“ vorschwebte. An diesem Plan haben sich die Nachkriegsmachthaber in Europa mit ihrer gefährlichen Masseneinwanderungspolitik durchweg orientiert. So auch die deutschen Vasallen der EU wie etwa Helmut Kohl, Gerhard Schröder und Angela Merkel. Das Konstrukt der EU geht bekanntermaßen auf Pläne der US-Machtelite zurück, namentlich auf die diversen Räte (Councils) und Denkfabriken aus dem Rockefeller-Kissinger-Clan. Die subversive Beeinflussung der europäischen Politik in dieser Richtung war von Anfang an ein Projekt der CIA.

EU = europe? Von wegen: "pulse of cia"...


Für den CIA gehört es zum Alltagsgeschäft, mit subversiven Methoden die globalen Machtansprüche der US-Regierung durchzusetzen. Dazu gehört vor allem auch das Initiieren von dubiosen Bewegungen und Gruppen, sei es politisch demonstrativ oder auch militant wie bei „Gladio“ oder gar terroristisch wie dem „IS“. Es wäre keine Überraschung, wenn der CIA auch „Bürgerinitiativen“ ins Leben riefe, die sich scheinbar aus dem Nichts heraus auftauchend plötzlich überall lautstark für die EU einsetzen.

Daß es genügend glückliche Sklaven gibt, die dabei mitlaufen, stand außer Frage. Daß die etablierten Medien und Politiker dankbar danach lechzen und den Ball sofort aufnehmen würden, stand ebenfalls außer Frage. Nur der öffentliche Anstoß dazu mußte gegeben werden. Und dies möglichst von scheinbar unscheinbaren Leuten, die in der Öffentlichkeit als normale, also glaubwürdige, Bürger dastehen. Keine Politfunktionäre, keine Berufspolitiker, denen das Volk mißtrauen könnte.

"pulse of europe" - ein Geschenk für alle Transatlantiker-Medien


Wer kann wohl glaubwürdiger sein, als ein Rechtsanwalt und ehemaliger Richter? Ein solcher ist Dr. Daniel Röder aus Frankfurt am Main, der in den Medien als „Mitbegründer“ oder auch Initiator von „pulse of europe“ dargestellt wird. Mit ein paar Freunden will Röder also die scheinbar volksnahe Pro-EU-Gruppierung auf die Beine gestellt haben. Ohne jegliche Demonstrationserfahrung, einfach so. Besonders volksnah ist allerdings die (be-) fremdliche Namenswahl schon nicht, denn was bitte soll man sich unter „pulse of europe“ vorstellen? Warum keine deutsche Bezeichnung, die doch sehr viel präziser und besser verständlich für uns Einheimische wäre? Oder soll genau das lieber vermieden werden?

Bei der etablierten Lohnjournaille schlug der Puls allerdings sofort verdächtig hoch, gerade wie bei einer großen Liebe auf den ersten Blick. Wie auf Kommando sprangen etablierte Zeitungen und Fernsehsender sogleich freudestrahlend auf den Propagandazug des Herrn Dr. Röder auf, um die bis dahin äußerst kleine Mini-Bewegung mit fetten Schlagzeilen aufzuplustern und hochzujubeln. Hier zeigt sich wieder einmal sehr exemplarisch der gewaltige Einfluß transatlantischer Lobbyisten in Redaktionen und Verlagen von FAZ bis ARD.

Nüchtern betrachtet ist es schon arg verdächtig, daß eine Pro-EU-Initiative ausgerechnet in der berüchtigten Bankenmetropole Frankfurt am Main gegründet wird. Noch dazu von einem Rechtsanwalt, der weit davon entfernt ist, eine „Grasswurzelbewegung“, wie „pulse of europe“ auf wikipedia zu Unrecht glorifiziert wird, begründen zu können. Aufgrund seiner beruflichen Karriere und damit einhergehenden gesellschaftlichen Stellung steht Dr. Röder so hoch über der Grassnarbe des gemeinen Volkes, dass er von dort sicher keine Wurzel mehr zu erkennen vermag. Entsprechend entwurzelt intoniert Dr. Röder auch sattsam bekannte Losungen gegen Nationalismus und Rechtsextremismus, die ganz der demokratischen Propaganda des herrschenden BRD-Systems folgen.

Auch die von Röder 2005 mitbegründete Anwaltskanzlei „Greenfort“ – der Mann scheint Anglizismen zu lieben – ist weit von jeder Grasswurzel entfernt. Im Bezug auf den Flughafen Frankfurt-Hahn könnte man das Engagement von Röders Kanzlei sogar eher als volksschädigend bezeichnen, denn Röders Kanzlei ist besonders aktiv an der Privatisierung des Flughafens beteiligt. So berichtete das Magazin „Juve“ am 07.06.2016: „Flughafen Frankfurt-Hahn wird mit Greenfort chinesisch“. Röders Kanzlei vertritt nicht nur den chinesischen Kaufinteressenten, sondern will im Falle des Verkaufs auch selber Anteile erwerben. Nach letztem Stand von Januar 2017 ist nur noch Greenforts Chinese als Plünderer unseres Volkseigentums im Spiel – und mit ihm Dr. Röders Kanzlei.

„Dr.“, so wird der promovierte Anwalt, Richter und Lehrbeauftragte der Goethe-Universität Frankfurt in den etablierten Medien interessanterweise kaum genannt. Vermutlich, um den Initiator des „pulse of europe“-Gedöns besser als einfachen Bürger darstellen zu können, wird Röder nur als Rechtsanwalt bezeichnet, sein rechtmäßiger Titel jedoch meist verschwiegen. Das sonntägliche EU-Palaver gibt sich nach Außen „unpolitisch“ und „überparteilich“. Tatsächlich lassen sich die Protagonisten nicht so einfach mit Parteien in Verbindung bringen, arbeiten jedoch mit dem bei demonstrationserfahrenen Aktivisten bekannten „Offenes-Mikro“-Trick. So können sie sich selbst weiterhin als „unpolitisch“ und „überparteilich“ schadlos halten, während am „offenen Mikrophon“ hochrangige Politiker der Regierungsparteien das Zepter in die Hand nehmen. In Frankfurt zum Beispiel der Oberbürgermeister Feldmann (SPD) und Bürgermeister Becker (CDU). 

entlarvende PR bei Schwarzkopf


Das ganze EU-Schauspiel geschieht passend zum Beginn des Superwahljahres 2017. Es paßt allerdings nicht bloß der politischen Klasse auffallend gut in den Kram, sondern auch wirtschaftlichen Kreisen. So betreibt zum Beispiel die Stiftung des Schwarzkopf-Konzerns, die „Stiftung Junges Europa“ aktive PR für die bislang völlig unbekannte Initiative. Dafür, daß die Pro-EU-Initiative erst vor kurzem aus dem Nichts kam, genießt sie bei etablierten gesellschaftlichen Kreisen schon ein erstaunlich hohes Maß an Vertrauen. Das mag sicher auch an den vielfältigen elitären Verbindungen von Dr. Röder und seinen Anwaltsfreunden liegen, die bereits in studentischen Tagen begannen und sich bis heute wie ein roter Faden durch die hessischen Justiz- und Universitätskreise ziehen. Vielleicht resultiert daraus ja auch die unheimliche Begeisterung des lokalen Freimaurer-Ordens „Lions Club Frankfurt Eschenheimer Turm“, der „pulse of europe“ geradezu peinlich auffällig als „tolle Bewegung“ und „Pulsschlag Europas“ feiert. 

noch entlarvendere PR bei den Freimaurern


Einer Bewegung, die sich wirklich für die Belange unseres Volkes einsetzt, dürfte ein solches Lob aus deren Munde sicher noch nie über die Lippen gekommen sein. Im Umkehrschluß kann es sich also bei Dr. Röders seltsamem Verein nur um das genaue Gegenteil handeln – eine verdächtig auffällige EU-Jubelorgie von Profiteuren, Lobbyisten und glücklichen Sklaven einer fremdbestimmten Diktatur, die nichts mit den Lebensinteressen der Völker Europas zu schaffen hat. Mit prall gefülltem Bankkonto läßt sich leicht Propaganda machen – und in wessen Auftrag diese Lakaien das tun, das läßt sich mit dem alten Ermittler-Grundsatz „Wem nutzt es?“ ganz schnell verorten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen