Samstag, 3. Juni 2017

Rock am Ring: Festival für Terror-Propaganda missbraucht?



Freitagabend zur besten Sendezeit ging der medienwirksame „Terroralarm“ über alle Nachrichtenticker: Das „Rock am Ring“-Festival musste wegen angeblichen Terrorverdachts abgebrochen und geräumt werden. Wie schrecklich, mag der naive Zuschauer denken, diese bösen Islamisten machen aber auch vor gar nichts Halt. Droht nach Manchester erneut ein Anschlag auf harmlose Musikfans? Oder liegt die Sache vielleicht ganz anders, als es auf den ersten Blick aussieht?

gefundenes Propagandafressen für die Medien


Handfeste Details waren am Freitagabend über die etablierten Medienkanäle nicht in Erfahrung zu bringen. Aus „ermittlungstaktischen Gründen“ schwiegen sich die Sicherheitsbehörden aus und begannen mit demonstrativen Suchmaßnahmen auf dem Konzertgelände, nachdem der Veranstalter den Abbruch bekannt gegeben hatte und das Gelände binnen kürzester Zeit geräumt war.

Schon das wirft die Frage auf, ob es für die Sicherheit der Besucher nicht besser gewesen wäre, nicht so Knall auf Fall mit großer Ankündigung eine Zwangsräumung durchzusetzen. Denn wenn tatsächlich Sprengstoff auf dem Gelände deponiert worden wäre, dann hätten die Täter sich durch den plötzlichen Abbruch mit großer Wahrscheinlichkeit unter Druck gesetzt gefühlt und ihre Bomben sofort im großen Abwanderungsgedränge gezündet. 

War dieses Vorgehen bloße Ungeschicktheit der Sicherheitsbehörden oder wurde bewußt ein solches Abbruchsszenario gewählt, weil es propagandistisch nötig war, um den gewünschten „Terror-Effekt“ zu erzielen? Sicherheitstechnisch hätte es wesentlich mehr Sinn gemacht, ganz diskret und ohne großes Aufsehen nach möglicherweise deponierten Sprengstoffen zu suchen. Der Schaden hätte im schlimmsten Fall nicht größer sein können, als der demonstrative und psychologisch unglückliche Abbruch. Da drängt sich schon der Verdacht auf, dass das Ganze von vornherein ein Propaganda-Fake gewesen sein könnte.

Das belegt auch die äußerst schwachbrüstige Rechtfertigung im Nachhinein. Laut Veranstalter ging es lediglich um den Mitarbeiter einer Firma, die im Vorfeld des Festivals Sicherheitsgitter aufgestellt habe, dessen Identität „nicht klar festgestellt“ werden konnte. Es habe „Zweifel“ gegeben, ob der Mann „möglicherweise“ ein „Gefährder“ sein könne (Quelle: rp-online, 03.06.2017). Daraus einen Terrorverdacht zu konstruieren oder abzuleiten, ist entweder völlig hysterisch oder böse Absicht. Um dieses dürftige Konstrukt zu dramatisieren, brachten die Behörden die „hessische Salafistenszene“ geschickt ins Gespräch, nahmen gleich drei Leute fest, die sie jedoch alle gleich wieder laufen ließen.

Inzwischen habe sich die „Verdachtslage deutlich relativiert“. Auf gut deutsch: Viel Geschiss um Nichts. Das Konzert durfte heute fortgesetzt werden, weil nichts gefunden wurde und sich nicht erhärten ließ. Propagandistisch war die ganze Aktion dennoch ein Bombenerfolg, denn Terroralarm und Konzertabbruch bei „Rock am Ring“ ist ein medial genialer Schachzug, dessen Effekt in diesem Fall fast so gut ist, als wenn tatsächlich etwas passiert wäre. Maximale Aufmerksamkeit, maximales Angst-und-Schrecken-Verbreiten bei zehntausenden Musikfans. Das vermeintliche „Terrorproblem“, das hauptsächlich von Geheimdiensten hausgemacht ist, wird immer tiefer im Bewusstsein der Öffentlichkeit, der Menschen verankert.

Aber es gab ja immerhin Festnahmen von Salafisten, also muss da gestern doch was dran gewesen sein, oder?

Angesichts des sicherheitstechnisch widersprüchlichen, aber propagandistisch wirkungsvollen Verhaltens der Behörden wäre auch folgendes Szenario denkbar: In der dubiosen „Salafistenszene“, die bis vor ein paar Jahren niemand kannte, wimmelt es ganz sicher von V-Leuten der Geheimdienste. Verfassungsschutz & Co. brauchen nur ein paar ihrer V-Leute aufs Festivalgelände einschleusen oder schon vorher mit falschem Namen in Firmen platzieren, die z.B. Sicherheitsgitter aufstellen, und schon haben die Behörden ihre „Verdächtigen“, die sie dann medienwirksam „festnehmen“ können. Diese Praxis ist altbekannt und bewährt. Man sollte also schon ganz genau hinsehen, wer da „festgenommen“ wurde und auf welchen Gehaltslisten der steht.

Für naive Westeuropäer mag es seltsam klingen, aber nicht jeder Araber ist automatisch ein Islamanhänger. Der israelische Geheimdienst Mossad z.B. hat sich schon in den 1970er Jahren mit großem Erfolg darauf spezialisiert, arabischstämmige Menschen aus klassischen arabischen Ländern wie Irak, Iran, Syrien etc. als Spione anzuwerben. Auch CIA und MI6 haben ein großes Agentennetz arabischer Sippschaften, wie z.B. aktuell die Familie des vermeintlichen Manchester-Attentäters, dessen Vater schon seit den 1990er Jahren für den britischen Geheimdienst aktiv ist.

Hinter dem „Rock am Ring“-Festival steckt einer der größten Konzertveranstalter der Welt, Marek Lieberberg. Der Frankfurter Jude hat sein Quasi-Monopol seit den 1970er Jahren konsequent errichtet und gilt als einer der reichsten Männer überhaupt. Lieberberg ist im Musikgeschäft das, was die Rothschilds im Bankgeschäft sind. Über den gestrigen Konzertabbruch gab sich Lieberberg zumindest offiziell ungehalten, weil der Ablauf gestört wurde und der Ausfall des besonders beliebten „Rammstein“-Auftritts negative Auswirkungen haben dürfte. Andererseits bekam das Festival sehr viel mehr Aufmerksamkeit als in den Vorjahren, ohne wirklich einen finanziellen oder anderweitigen Schaden zu erleiden.

Die propagandistische Färbung des Konzertabbruchs dürfte Lieberberg durchaus gefallen haben, wie auch seine Reaktion zeigte. Ganz im Sinne der offiziellen westlichen Anti-IS-Strategie regte sich Lieberberg darüber auf, dass Muslime mit Zehntausenden gegen Israel protestieren würden, nicht aber gegen ihre eigenen „islamistischen“ Landsleute. Dabei dürfte auch Lieberberg in Wahrheit genau wissen, dass diese Anti-IS-Strategie nur vorgeschoben ist und der „IS-Terror“ von westlichen Geheimdiensten erschaffen wurde, um die arabischen Ländereien zu zerschlagen, ihre Rohstoffe zu plündern, Israel zur Großmacht in Nahost zu machen und uns Europäer mit dem Schreckgespenst allgegenwärtiger „Terrorgefahr“ kleinzuhalten.

Möglicherweise haben staatliche Sicherheitskreise mit Konzertmogul Lieberberg den richten Mann an der richtigen Stelle für ihre plumpe Fake-Propaganda, denn schon 2015 nach den ungeklärten Anschlägen in Paris „musste“ Lieberberg mehrere Konzerte abblasen, obgleich die „Terrorgefahr“ ebenso „abstrakt“, also kaum vorhanden war, wie jetzt. „Doch für Sicherheit könne nur der Staat sorgen“, tönte Lieberberg damals staatstragend, wie in den Medien berichtet wurde. Auch damals ging es schon um Israel, das von Lieberberg geschickt in Zusammenhang mit den Pariser Anschlägen gesetzt wurde. Die US-Band „Eagles of Death Metal“ waren für Lieberberg in Israel aufgetreten, was Lieberberg als Grund für den Anschlag auf das von ihm organisierte Konzert mit dieser Band in Paris sah. Bei „Rock am Ring“ spielen „Eagles of Death Metal“ in diesem Jahr nicht, obwohl ihr Frontmann mit seiner US-regierungsaffinen Anti-Islam-Propaganda gerade jetzt bestens dort hingepasst hätte.

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