Montag, 25. September 2017

Dümmerland glaubt „gewählt“ zu haben: Das Volk wird weiter gemerkelt



Der gemeine Bundesbürger wird es einfach nicht los, das verlockende Gift der Demokratie. Auch bei der gestrigen Bundestagswahl 2017 glaubten wieder erschreckend viele, irgendetwas Wählbares zu erkennen. Dass sie damit vor allem dem Staatsapparat als solches die unverdiente Legitimation erteilten, begreifen sie einfach nicht. Der Urnengang ist halt eine Bürgerpflicht und auf gehorsame Pflichterfüllung versteht sich der Deutsche nach wie vor sehr gut. Die Wahlbeteiligung stieg sogar um ca. 2,6 Mio. Wähler von 71,5 (2013) auf 76,2 Prozent an. Vermutlich vor allem Jungwähler, die schon mit 16 Lenzen, frisch aus der staatseigenen Lehranstalt entsprungen, zum Urnengang verleitet wurden. Gelernt ist gelernt.

"Teile und herrsche" - nirgends klappt es besser als in unserer "Demokratie"


Erfreulich durchaus, dass das Merkel-Flüchtlings-Regime weiter an Boden verloren hat. Im naiven Glauben daran, dass die „AfD“ eine wirkliche Alternative sei, verhalfen über 5 Mio. ehemalige Wähler der Altparteien dem staatlichen „U-Boot“ in den Bundestag. Wie immer, wenn der verzweifelte bürgerliche Wähler kaum noch ein und aus weiß, nützt das garantiert auch der FDP, die nach einer Wahlperiode Abstinenz wieder zurück an die fetten Tröge kehren darf. Falls ehemalige CDU-Wähler der Merkel damit eins auswischen wollten, haben sie ein wunderschönes Eigentor geschossen, denn mit der FDP treibt es die CDU besonders gern, wenn es um eine Regierungsbildung geht.

Merkel ließ bereits ungeachtet des deutlich schlechteren Abschneidens ihrer Partei verlauten, dass sie sich auf jeden Fall zur Regierungsbildung beauftragt fühle. Keine Überraschung, denn dazu fühlen sich die Mächtigen seit Jahrzehnten stets beauftragt. Diese Floskel bekommt der Wähler nach jeder Wahl zu hören, egal welchem der staatlich kontrollierten Blockflötenvereine er seine Stimme gegeben hat und was damit wirklich bezwecken wollte. Ungeachtet der einen oder anderen vermeintlichen „Protestpartei“ finden sich grundsätzlich bei jeder Bundestagswahl ausreichend etablierte Parteien, die miteinander koalieren können, um eine Vasallenregierung nach den Wünschen ihrer westlichen Freunde von EU und USA zu bilden.

Inszenierter Skandal: Medien und Geheimdienste wussten bescheid


Dass selbst die „AfD“ in eine solche prowestliche Koalition passen würde, kann bestenfalls naive Dummerchen überraschen. Denn tatsächlich finden sich unter hochrangigen Funktionären dieses „gärenden Haufens“ zahlreiche „Trojaner“ unter falscher Flagge. Der prominenteste unter ihnen, Frauke Petry, sorgte gleich nach dem Wahljubel für einen inszenierten „Skandal“, von dem die etablierten Medien offenbar schon länger wussten und das Ganze entsprechend gut vorbereitet ausschlachten. Petry verkündete auf der Pressekonferenz ihrer Partei nach dem gestrigen Wahlerfolg, dass sie nicht der Bundestagsfraktion angehören wolle und verließ den Saal. Für die Medien der große Knüller, für parteiinterne Kenner ein alter Hut. Viele nichtsahnende Wähler dürften jedoch einen ziemlichen Schrecken bekommen haben und das war denn wohl auch der Sinn der Übung.

Ja, dieser EINE Trojaner vielleicht schon, aber die vielen anderen...?


Schon während des Bundestagswahlkampfes 2013 erreichten den „Alternative Newsletter“ (AN) mehrere Hinweise aus unterschiedlichen Quellen, dass die gescheiterte Unternehmerin Frauke Petry offenbar geheime Kontakte zur US-Regierung unterhielt und öfters in der US-Gesandtschaft gesehen worden sein soll.  Der AN vom 17.10.2013 wörtlich: „Dort hätten die US-Diplomaten in einem fröhlichen tête-à-tête (franz. für „vertrauliches Gespräch“) den Anti-EURO-Kurs der AfD begrüßt. Damit entfalle die Währungskonkurrenz. Der US-Dollar werde weiterhin als „world reserve currency“ die Weltfinanzen dominieren. Getreu des Mottos „Money oils the World“ bedeutete dies die Zementierung der US-Weltherrschaft mit finanziellen Mitteln. Frauke Petry habe brav zugesichert, weiterhin an der Zerstörung der europäischen Einheitswährung EURO mitzuwirken, so dass kein Gegengewicht zu den USA entstehe.“ Der AN berichtet weiter: „Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen heißt es, die US-Diplomaten seien von der devoten Petry so begeistert gewesen, dass sie das AfD-Sternchen mehrfach zum „Gedankenaustausch“ in die US-Mission einbestellen. So nennt man im Diplomatensprech die Entgegennahme von Instruktionen. Frauke Petry ist nie durch kritische Statements aufgefallen, hat nie die Frage der fehlenden deutschen Souveränität aufgeworfen und meidet das Thema „Grundgesetz versus Verfassung“ wie der Teufel das Weihwasser.“

Das interessante an den Vorwürfen im AN-Bericht: Sie wurden von Frau Petry bis heute niemals bestritten, was als schweigende Zustimmung gewertet werden kann. Petry hat also tatsächlich Kontakt zur US-Regierung. Das wirft viele Fragen auf und rückt ihr ganze Politkarriere mit der AfD in ein ganz anderes Licht: Hatte Petry die Aufgabe, mit der AfD den Euro zu bekämpfen, um den US-Dollar zu stärken? Dass die US-Geheimdienste in jeder oppositionellen Bewegung weltweit mitmischen, ist kein Geheimnis. Mal um zu eskalieren, mal um zu spalten und zu zerstören. Sollte Petry mit der AfD die Spaltung der nationalen Kräfte verstärken und weiter aufrechterhalten?

Unterstützt hat die „AfD“ mit oder ohne Petry und ihre US-Hintermänner dieses Ziel über die letzten Jahre zweifellos, wenngleich es auch nicht sonderlich schwer war, denn die nationale Opposition war schon immer leicht auseinander zu dividieren. Teile und herrsche – dieses verhängnisvolle Prinzip funktioniert in der „Demokratie“ besser als in jeder anderen Staatsform, im Kleinen wie im Großen. Nicht nur aufgrund interner Machtkämpfe ist heute schon absehbar, dass die „AfD“ entweder schnell wieder eingehen wird oder andernfalls zwangsläufig eine etablierte Systempartei wie die Grünen werden muss. Denn wirklich grundlegend etwas verändern kann keine Partei innerhalb des von den US-Besatzern geschaffenen BRD-Systems. Auch das gehört zum Wesen ihrer „Demokratie“.

Vor jeder Wahl hören wir die gleichen Träumereien: Wenn eine "alternative Partei" wie jetzt die „AfD“ doch nur über 50% der Stimmen bekäme, dann könnte sie doch ganz alleine regieren. Eine lustige, naive Vorstellung, die gar nicht so wenige hegen. Bei einer Bundestagswahl ist es aber nahezu ausgeschlossen, dass eine einzelne Partei über 50% der Stimmen erhält. Das hat nicht einmal die NSDAP zu ihren Hochzeiten am Ende der Weimarer Republik geschafft. Und die CSU schaffte es in der Vergangenheit auch nur in Bayern. Aber selbst wenn es so wäre: Auch eine solche Ein-Parteien-Regierung hätte im bestehenden System keine Chance, im Alleingang alle nötigen Entscheidungen durchzusetzen. Dafür hat das System bereits vorgesorgt, ohne Zweidrittel-Mehrheiten lässt es sich von nichts und niemandem runterfahren und durch ein besseres ersetzen.

So werden wir also auch die nächsten vier Jahre weiter gemerkelt. Böse Zungen behaupten, dass das auch genau die Kernaufgabe von „Herausforderer“ Martin Schulz gewesen sei: Merkels CDU als rechnerisch stärkste Partei erhalten. Ein glänzender Erfolg für Schulz, der allerdings auch lange vorhersehbar war, denn selten hat die frühere Arbeiterpartei SPD einen abstoßenderen Kandidaten aufgestellt, als mit diesem EU-Bonzokraten, der die Wähler ganz zwangsläufig nur in Richtung CDU treiben konnte. Mission erfüllt, nun darf er wieder zurück nach Brüssel oder bekommt einen Job bei den Rothschilds wie einst Herr Schröder.

Die Chance, dem System einen ernsthaften Imageschaden durch Wahlboykott zu versetzen, wurde leider wieder einmal vertan. Dabei beweisen gerade die bei jeder Wahl massiver werdenden Wahlteilnahme-Aufrufe in den etablierten Medien, wo der Schuh wirklich drückt: Das System als Ganzes hat vor nichts mehr Angst, als davor, seine offizielle Berechtigung zu verlieren. Die verliert es nur, wenn der Wähler den Urnengang versagt. Sinkt die Wahlbeteiligung stark ab, ändert das zwar nichts an den Prozentzahlen, aber die Günstlinge des Systems spüren dann sehr wohl, dass ihr verlogenes Theater durchschaut ist und von immer größeren Teilen des Volkes abgelehnt wird. Warum wohl ist die Wahlbeteiligung in irgendwelchen Bananenrepubliken so niedrig? Nicht weil die Leute nicht gerne über ihr eigenes Schicksal mitbestimmen wollten, sondern weil sie wissen, dass da oben sowieso immer die gleiche Machtclique sitzt, egal hinter welcher Partei sie sich gerade versteckt. 

Und kommt doch mal eine „neue“ Partei nach oben, dann sitzen die Trojaner schon von Anfang an mit drin und nichts ist so, wie es scheint. Eine schlimmer „Antisemit“ sei er, der neue „AfD-Führer“ Gauland, so machen uns BILD & Co. weis. Ja, ein schöner „Antisemit“ ist er, der Freimaurer Gauland, der Gründer einer jüdischen Stiftung in Berlin. Ach, das wußten Sie nicht? Dann wurden Sie wohl verarscht, so ein Pech, aber bei der nächsten Wahl wird sicher alles besser, oder?
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen